Am Mittwoch trugen die Grünen dazu einen Antrag (…) in den Bauausschuss des Landtags. Denn die Öko-Partei hatte festgestellt: Laut bayerischer Versammlungsstättenverordnung stehen den Frauen weniger Toiletten zu als den Männern. (…) Bayern holt allerdings nur nach, was in anderen Bundesländern bereits gilt. (…) hat das Gros der Länder die Versammlungsstätten-Musterverordnung (…) von 2014 übernommen. Die (….) sieht für die ersten Hundert Teilnehmer (…) je drei Damen- und Herrentoiletten vor. Danach steigen die Zahlen paritätisch gestaffelt. Diese paritätische Regelung scheint für die BMK aber ein Auslaufmodell zu sein. Denn in einem Entwurf über eine neue Fassung fehlen der Satz für Damen und Herren wie auch konkrete Mengenangaben. (…) Einige Frauenrechtlerinnen (…) beunruhigt das (…). Die Organisation “Frauenheldinnen” warnt auf Anfrage (…): “Einer Abschaffung getrennter Räume für Männer und Frauen im Austausch für eine flexiblere und am Bedarf orientierten Verordnung treten wie entschieden entgegen.”
Jan Alexander Caspar, Welt, 20. Mai 2026 um 16:59 Uhr
