Rechts­hil­fe Doris Lan­ge – Frau­en­fit­ness Erlan­gen

Doris Lange | Foto: NIUS mit freundlicher Genehmigung

Doris Lan­ge | Foto: NIUS mit freund­li­cher Geneh­mi­gung

Rechts­ver­tei­di­gung für den Erhalt eines Fit­ness­stu­di­os – exklu­siv für Frau­en – und für den Erhalt des Haus­rechts

Update von Doris Lan­ge, 05. Juni 2024

Ich bin ganz über­wäl­tigt und dank­bar über so viel Unter­stüt­zung. Ich habe noch gar nicht alle Mails lesen kön­nen. Mir haben aus ganz Deutsch­land Men­schen geschrie­ben, und gefragt, ob ich einen Spen­den­fonds habe und sie mich unter­stüt­zen kön­nen. Ich habe das Spen­den­ziel erhöht, denn mir ist klar­ge­wor­den, dass hier ein Prä­ze­denz­fall aus­ge­foch­ten wer­den soll. Das, was hier mit mir gemacht wird, dient als Blau­pau­se, um uns das Haus­recht zu neh­men. Mit Ihrer und eure Hil­fe habe ich die Chan­ce, es zu ver­tei­di­gen.
Soll­ten wir die ers­te Instanz gewin­nen und die Gegen­sei­te nicht in Beru­fung gehen, was ich nicht glau­be, nach­dem ich mir Aus­sa­gen von Ata­man zum Haus­recht durch­ge­le­sen habe, aber falls Geld übrig bleibt, was ich hof­fe, geht das Geld selbst­ver­ständ­lich in den all­ge­mei­nen Rechts­hil­fe­fonds von Frau­en­hel­din­nen e.V., denn die­ser Fall wird nicht der ein­zi­ge blei­ben.

Update Frau­en­hel­din­nen am 05. Juni 2024

Wir bewun­dern den Mut und die Ner­ven­kraft von Doris Lan­ge, sich der schlei­chen­den Aus­höh­lung des Haus­rechts durch Schi­ka­ne und Gerichts­pro­zes­se zu wider­set­zen und ste­hen fest an ihrer Sei­te. Wir fin­den, Frau­en haben ihre Schutz­räu­me zu hart erkämpft, als dass eine Bun­des­be­auf­trag­te sie ihnen mit merk­wür­di­gen Rechts­auf­fas­sun­gen neh­men soll­te.

UPDATE der Frau­en­hel­din­nen am 02. Juni 2024

Wir haben wun­der­ba­re Nach­rich­ten zu ver­kün­den:

  1. In weni­ger als 24 Stun­den haben wir das ers­te Spen­den­ziel von 12.600 Euro geknackt.
  2. Wir machen wei­ter und hel­fen Doris Lan­ge, unser aller Rech­te vor Gericht zu ver­tei­di­gen. Wir haben die Spen­den­sum­me auf 25.200 ver­dop­pelt. Details zu den bereits ange­fal­le­nen und den zu erwar­ten­den Kos­ten lie­fern wir nach, sobald wir sie von der Kanz­lei erhal­ten haben.

Jus­ti­ce for Woman #Jus­t­Wo­men

Herz­lich, Eure und Ihre Frau­en­hel­din­nen

Dank­sa­gung von Doris Lan­ge am 02. Juni 2024

Wir Frau­en­hel­din­nen set­zen wir uns für die Gleich­be­rech­ti­gung von Mäd­chen und Frau­en und den Erhalt geschlechts­spe­zi­fi­scher Rech­te und Räu­me ein. Doris Lan­ge ist gezwun­gen, sich gegen einen Mann zu ver­tei­di­gen, der Zugang zu ihrem Fit­ness­stu­dio für Frau­en ver­langt.

Ihre und eure groß­zü­gi­gen Spen­den hel­fen Doris Lan­ge, ihr Frau­en­fit­ness­stu­dio zu erhal­ten. Das sen­det auch ein Signal, dass Frau­en sich nicht ein­schüch­tern las­sen soll­ten, wenn sie von über­grif­fi­gen Män­nern juris­tisch drang­sa­liert wer­den.

Bank­ver­bin­dung

Steu­er­be­güns­tig­te Spen­de an:

Frau­en­hel­din­nen e.V.
Betreff: Rechts­hil­fe für Doris Lan­ge
Glad­ba­cher Bank
IBAN: DE02 3106 0181 5311 3990 06
BIC: GENODED1GBM

Pay­pal-Kon­to: konto@frauenheldinnen.de

Bit­te geben Sie bei Spen­de via Pay­Pal einen Betreff an. Vie­len Dank!

Falls Sie eine Spen­den­be­schei­ni­gung wün­schen, schrei­ben Sie bit­te Ihre Adres­se in den Betreff. Vie­len Dank!

 

Bit­te geben Sie bei Spen­de via Pay­Pal einen Betreff an. Vie­len Dank!

Von dei­ner Spen­de behält der gemein­nüt­zi­ge Ver­ein Frau­en­hel­din­nen e.V. 5 Pro­zent Bear­bei­tungs­ge­bühr ein. Die­se hilft uns, einen Teil der Arbeit zu finan­zie­ren, die mit einer Spen­den­kam­pa­gne ver­bun­den ist. Wenn du über Pay­pal bezahlst, gehen von dei­ner Spen­de zusätz­lich die Pay­pal­ge­büh­ren ab.
Der­zeit sind die ent­ste­hen­den Kos­ten für das Ver­fah­ren noch nicht bekannt. Falls nach Abschluss der Spen­den­samm­lung mehr Spen­den ein­ge­gan­gen sind, als benö­tigt wer­den, geht dei­ne Spen­de in den all­ge­mei­nen Rechts­hil­fe­fonds von Frau­en­hel­din­nen e.V. und wird zur Abwehr ähn­li­cher Angrif­fe auf Frau­en­rech­te und Frau­en­räu­me ver­wen­det.

FrauenheldinnenMagazin Logo
Erlan­gen ist über­all

Trans­gen­der ver­sus Frau­en­fit­ness

Erlan­gen ist über­all

Der Mann, der von der Anti­dis­kri­mi­nie­rungs­be­auf­trag­ten Frau Fer­da Ata­man dar­in unter­stützt wird, Zugang zu einem Frau­en­fit­ness­stu­dio in Erlan­gen und deren Frau­en­du­schen zu erhal­ten, ist kein Ein­zel­fall, wie unse­re Recher­chen bele­gen. Was laut Bun­des­jus­tiz­mi­nis­ter Mar­co Busch­mann angeb­lich nie­mals pas­siert, pas­siert welt­weit immer öfter.

mehr lesen
In 24 Stun­den ist die Ziel­sum­me von 12.600 € erreicht wor­den – wir sam­meln wei­ter!

Ers­ter Crowd­fun­ding-Erfolg für Doris Lan­ge #Jus­t­Wo­men

In 24 Stun­den ist die Ziel­sum­me von 12.600 € erreicht wor­den – wir sam­meln wei­ter!

In weni­ger als 24 Stun­den haben wir das 1. Spen­den­ziel von 12.600 Euro geknackt. Wir machen wei­ter und hel­fen Doris Lan­ge, unser aller Rech­te vor Gericht zu ver­tei­di­gen. Wir haben die Spen­den­sum­me auf 25.200 ver­dop­pelt. Details zu den bereits ange­fal­le­nen und den zu erwar­ten­den Kos­ten lie­fern wir nach, sobald wir sie von der Kanz­lei erhal­ten haben.

mehr lesen
FrauenheldinnenMagazin Logo
Erlan­gen ist über­all

Trans­gen­der ver­sus Frau­en­fit­ness

Erlan­gen ist über­all

Der Mann, der von der Anti­dis­kri­mi­nie­rungs­be­auf­trag­ten Frau Fer­da Ata­man dar­in unter­stützt wird, Zugang zu einem Frau­en­fit­ness­stu­dio in Erlan­gen und deren Frau­en­du­schen zu erhal­ten, ist kein Ein­zel­fall, wie unse­re Recher­chen bele­gen. Was laut Bun­des­jus­tiz­mi­nis­ter Mar­co Busch­mann angeb­lich nie­mals pas­siert, pas­siert welt­weit immer öfter.

mehr lesen
In 24 Stun­den ist die Ziel­sum­me von 12.600 € erreicht wor­den – wir sam­meln wei­ter!

Ers­ter Crowd­fun­ding-Erfolg für Doris Lan­ge #Jus­t­Wo­men

In 24 Stun­den ist die Ziel­sum­me von 12.600 € erreicht wor­den – wir sam­meln wei­ter!

In weni­ger als 24 Stun­den haben wir das 1. Spen­den­ziel von 12.600 Euro geknackt. Wir machen wei­ter und hel­fen Doris Lan­ge, unser aller Rech­te vor Gericht zu ver­tei­di­gen. Wir haben die Spen­den­sum­me auf 25.200 ver­dop­pelt. Details zu den bereits ange­fal­le­nen und den zu erwar­ten­den Kos­ten lie­fern wir nach, sobald wir sie von der Kanz­lei erhal­ten haben.

mehr lesen

Lie­be Unter­stüt­ze­rin­nen, lie­be Unter­stüt­zer,

ich bin Doris Lan­ge, 58 Jah­re alt, Sport­leh­re­rin, Mut­ter von 2 erwach­se­nen Kin­dern und betrei­be seit 32 Jah­ren das Erlan­ger Frau­en­fit­ness­stu­dio lady’s first. Es ist bewusst nur für Frau­en geöff­net, damit Frau­en dort einen siche­ren Raum haben, um unge­stört zu trai­nie­ren, sich zu unter­hal­ten und den Well­ness­be­reich zu nut­zen. Ich bin schon oft gefragt wor­den, war­um ich das Stu­dio nicht auch für Män­ner öff­ne und mich qua­si des hal­ben Mark­tes berau­be, aber ich war immer der Mei­nung, dass genau die­ser Schutz­raum nur unter Frau­en ein wich­ti­ges und rich­ti­ges Ange­bot ist und genau das unser Kon­zept sein soll.

Vor eini­gen Wochen hat sich mei­ne Welt begon­nen, auf den Kopf zu stel­len. In unser Stu­dio kam eine Per­son, die sich als Trans-Frau aus­gab und Mit­glied wer­den woll­te. Ich selbst war nicht anwe­send. Sie erzähl­te mei­ner jun­gen Mit­ar­bei­te­rin, dass sie sich noch kei­ner geschlechts­an­glei­chen­den Ope­ra­ti­on unter­zo­gen habe. Auch leg­te sie kei­nen Aus­weis vor, aus dem her­vor­ge­gan­gen wäre, dass ihr Name weib­lich wäre. Mei­ne Mit­ar­bei­te­rin war unsi­cher, wie sie damit umge­hen soll­te und ver­ein­bar­te mit ihr ein Pro­be­trai­ning unter dem Vor­be­halt, erst mit der Che­fin Rück­spra­che zu hal­ten und dann noch­mal Rück­mel­dung zu geben. Was das Duschen anging, schlug die Per­son mei­ner Mit­ar­bei­te­rin vor, sie kön­ne ja eine Bade­ho­se tra­gen.

Als ich davon erfuhr, traf ich die Ent­schei­dung, dass mein Frau­en­fit­ness­stu­dio die­se Per­son nicht wür­de auf­neh­men kön­nen. Auch mit Bade­ho­se bleibt die Per­son ein bio­lo­gi­scher Mann, kei­ne mei­ner Kun­din­nen möch­te so duschen. Doch nicht nur im Umklei­de- und Dusch­be­reich, auch im – ein­zi­gen- Trai­nings­be­reich siche­re ich mei­nen Kun­din­nen bei Mit­glied­schafts­ab­schluss einen Schutz­be­reich zu, in dem sie ohne bio­lo­gi­sche Män­ner trai­nie­ren kön­nen. Mit einem nicht gerin­gen Anteil mus­li­mi­scher Frau­en, teil­wei­se trau­ma­ti­sier­ter Frau­en und auch min­der­jäh­ri­ger Mäd­chen, deren Müt­ter ihre Töch­ter bei uns in einem siche­ren Raum anmel­den, wür­de ich mein Ver­spre­chen gegen­über mei­nen Kun­din­nen bre­chen. Die Kun­din­nen wür­den – zu Recht – scha­ren­wei­se kün­di­gen und ich könn­te mein Geschäft schlie­ßen.

Ich teil­te mei­ne Ent­schei­dung der Per­son mit und bat um Ver­ständ­nis. Lei­der traf ich auf Unver­ständ­nis, es gab meh­re­re E‑Mails hin und her und ich soll­te mich zur Dis­kus­si­on vor Ort tref­fen. Am Ende berief ich mich auf mein Haus­recht als Inha­be­rin, hier die­se Ent­schei­dung tref­fen zu dür­fen und brach die Dis­kus­si­on ab.

Als ich dach­te, alles wäre geklärt, ent­deck­te ich, dass die Per­son uns auf Goog­le extrem schlecht bewer­tet hat­te. All­mäh­lich wur­de das Gan­ze psy­chisch belas­tend, doch es kam noch dicker. Am 16. Mai erhielt ich ein sehr offi­zi­ell aus­se­hen­des Schrei­ben sei­tens einer Bun­des­be­hör­de.  Absen­de­rin war die Anti­dis­kri­mi­nie­rungs­be­auf­trag­te der Bun­des­re­gie­rung, Frau Fer­da Ata­man.

Sie schrieb mir, dass ich mit mei­ner Wei­ge­rung eine, wie sie for­mu­lier­te, „trans Frau“ auf­zu­neh­men, die­se in ihren Per­sön­lich­keits­rech­ten ver­let­ze, und „emp­fahl“ mir, ihr 1.000 Euro Ent­schä­di­gung für die „erlit­te­ne Per­sön­lich­keits­ver­let­zung“ zu bezah­len.

Mei­ne Mit­ar­bei­te­rin­nen und ich ver­stan­den die Welt nicht mehr. Wir soll­ten 1.000 Euro bezah­len, dafür, dass wir in einem Frau­en­fit­ness­stu­dio kei­nen bio­lo­gi­schen Mann auf­neh­men woll­ten? Was war mit unse­ren Inter­es­sen? Wäre es nicht für Frau­en dis­kri­mi­nie­rend, ab sofort damit rech­nen zu müs­sen, dass sich neben ihnen ein bio­lo­gi­scher Mann umklei­det und trai­niert?

Ich ent­schloss mich, trotz der dadurch ent­ste­hen­den Kos­ten einen Anwalt zu beauf­tra­gen und fand eine Kanz­lei, die sehr viel Erfah­rung mit Fit­ness­stu­di­os hat. Mein Rechts­an­walt riet mir, mich zu weh­ren und an die Pres­se zu gehen. Es sag­te, es sei kei­nes­wegs klar, dass ich gegen Geset­ze ver­sto­ßen hät­te. Es folg­te ein Ant­wort­schrei­ben an die Behör­de.

Es war gut, dass ich den Anwalt bereits hat­te, denn es kam noch schlim­mer: Am 22.Mai bekam ich wie­der Post. Dies­mal von einer Kanz­lei, die mich mit einem Schrei­ben auf­for­der­te, die Per­son, die sie als „Frau“ bezeich­ne­ten, in mei­nen Betrieb zu las­sen oder 5.000 Euro Stra­fe zu bezah­len. Außer­dem soll­te ich der Per­son 2.500 Scha­dens­er­satz zah­len. Hin­zu kom­men die 1.000 Euro, die ich laut der Anti­dis­kri­mi­nie­rungs­be­auf­trag­ten zah­len soll.

Gegen all das wer­de ich mich nun mit anwalt­li­cher Hil­fe mit allen Mit­teln zur Wehr set­zen, aber natür­lich wird das nicht weni­ge Kos­ten ver­ur­sa­chen, zumal noch nie­mand vor­her­se­hen kann, wie weit die Sache gericht­lich vor­an­schrei­ten wird. Als klei­nes fami­li­en­ge­führ­tes Damen­stu­dio stellt dies eine hohe finan­zi­el­le Belas­tung dar, die ich nicht aus der Por­to­kas­se zah­len kann.

Offen­bar wer­de ich hier – unfrei­wil­lig – zum Prä­ze­denz­fall. Fest steht, dass ich mich nicht unter­krie­gen las­se und für mei­nen Safe Space für Frau­en, den ich seit 32 Jah­ren anbie­te, auch wei­ter­hin ein­ste­he. Ich las­se nicht mein Geschäfts­mo­dell ad absur­dum füh­ren und wer­de alles dafür tun, dass es einen wei­ter­hin einen Schutz­raum für Frau­en gibt.

Mit­hil­fe des gemein­nüt­zi­gen Ver­eins Frau­en­hel­din­nen samm­le ich ab sofort Spen­den, um eine Rück­la­ge für die For­de­run­gen der Gegen­sei­te zu bil­den und um mei­ne Anwalts­kos­ten zu bezah­len, sowie die zu erwar­ten­den Gerichts- und Behör­den­kos­ten. Ich freue mich, wenn Sie mich über das Spen­den­tool des Ver­eins Frau­en­hel­din­nen unter­stüt­zen.

Ich wer­de Sie regel­mä­ßig auf dem Lau­fen­den hal­ten.

Mit freund­li­chen Grü­ßen

Doris Lan­ge

Doris Lange | Foto: NIUS

Doris Lan­ge | Foto: NIUS

Hier steu­er­be­güns­tigt an Doris Lan­ge spen­den

Ihre Spen­de über den gemein­nüt­zi­gen Ver­ein Frau­en­hel­din­nen ist von der Steu­er absetz­bar

Share This