Der Verein Frauenheldinnen e.V. warnt vor einem vom Bundesjustizministerium (BMJ) vorgelegten Referentenentwurf eines „Gesetzes zur Stärkung der strafrechtlichen Verfolgung des Menschenhandels und der sexuellen Ausbeutung“. „Das Bundesjustizministerium darf keine Leihmutterschaft durch die Hintertür normalisieren“, forderte (…) die Vorsitzende des Vereins, Eva Engelken. (…) Laut Engelken erwecke der Gesetzentwurf des BMJ jedoch den Eindruck, als müsse erst eine zusätzliche Ausbeutung hinzukommen, damit Leihmutterschaft strafrechtlich relevant werde. (…) Der Verein Frauenheldinnen e.V. fordert eine sprachliche Anpassung der im Referentenentwurf stehenden Formulierung im endgültigen Gesetz. Statt „Ausbeutung bei der Ausübung der Leihmutterschaft“, müsse es „Ausbeutung durch Leihmutterschaft“ heißen.
Die Tagespost, 26.11.2025 um 09:40 Uhr
