An diesem Wochenende findet (…) die (…) „Wish for a Baby“-Messe in Köln statt – (…) deren Hauptgeschäft darin besteht, dass internationale Leihmutterschaftsagenturen und Kliniken, die in Ländern wie den USA, Georgien und der Ukraine Leihmutterschaft anbieten, konkrete Vermittlungsangebote unterbreiten (…) Okay, die Messe taucht in keinem Messekalender auf und ist am Veranstaltungsort nicht plakatiert. Wohl ist den britischen Veranstaltern und allen – auch deutschen – Beteiligten das dünne Eis bewusst, auf dem sie sich bewegen. (…) Zu Recht sind Leihmutterschaft und deren Werbung auf deutschem Boden verboten: (…) Ebenfalls zu Recht haben mehrere Frauen inzwischen Strafanzeige gegen den Veranstalter der Kölner Messe erstattet.
Sina Hartert, Die Tagespost, 18.10.2025 um 11:55 Uhr
