Ein Gedicht

Hört Ihr Frau­en

von | 22.07.23

Hört ihr Frau‘n und lasst euch sagen,

was sich bei uns hat zuge­tra­gen:

 

„Bei uns“, heißt Deutsch­land und Ber­lin,

Kennt ihr die, die die Fäden ziehn?

 

Zuerst, da sah’n wir nur den Sven,

den Leh­mann, und ich bin kein Fan.

 

Ein Femi­nist von eig­nen Gna­den,

doch Frau­en beißt er in die Waden.

 

Er sagt, er sei ein ganz Gerech­ter,

und kennt zwei, drei, vie­le Geschlech­ter.

 

Ihn pla­gen Skru­pel nicht, noch Zwei­fel,

Und Rad­Fems sind für ihn der Dei­fel.

 

Dem, der unglück­lich ist im Leben,

dem will er „Selbst­be­stim­mung“ geben.

 

Denn alles Leid, ob groß, ob klein,

das wird sofort ver­schwun­den sein,

 

erklärt ein Georg oder Hans,

beim Stan­des­amt, „Heh, ich bin trans!“

 

Geschlechts­ein­trag ist schnell gewech­selt,

ob du ber­li­nerst oder säch­selst.

 

Und mit Perü­cke und im Kleid,

ist auch das Glück nun nicht mehr weit.

 

Denn, gibt es erst die­se Geset­ze,

darf er in alle Frau­en­plät­ze.

 

Doch Sven, der plan­te nicht allei­ne,

die Lisa Paus, die Frau aus Rhei­ne,

 

die will, ich kann es gar nicht glau­ben,

uns Frau­en das Wort „Frau­en“ rau­ben.

 

Sie fin­det, Frau sein kann auch Mann,

wenn er es sagt, er ist es dann.

 

Doch was ist mit den Frau­en­rech­ten?

fragt ihr. Es steht zum Schlech­ten.

 

Denn ist Frau erst „Iden­ti­tät“

vor dem Gesetz, ist es zu spät.

 

Ob Umklei­de, ob Frau­en­haus,

mit Frau­en­räu­men ist es aus.

 

Auch Frau­en­quo­ten sind ein Witz,

Denn Män­ner krie­gen jetzt den Sitz.

 

Als wär‘ das noch nicht schlimm genug,

denkt an die Frau‘n im Straf­voll­zug.

 

Doch Sor­gen machen mir vor allem,

die Kids, die in die Fal­le fal­len.

 

Les­bi­sche Mäd­chen, schwu­le Kna­ben,

die sind es, die den Scha­den haben.

 

Denn Gen­der­nor­men hier und heu­te,

machen die Kids zur Gen­der­beu­te.

 

Der Kör­per, der wird mög­lichst schnel­le,

zur medi­zi­ni­schen Bau­stel­le.

 

Hor­mo­ne und Mas­tek­to­mie,

der Feind ist die Ana­to­mie.

 

Doch das Geschlecht ist nicht zu ändern,

nicht mit OP und nicht mit Gen­dern.

 

Und folgt dann spä­ter das Erwa­chen,

ist es nicht rück­gän­gig zu machen.

 

Drum lie­be Frau­en, gebt nicht auf,

macht mit bei dem Pro­test, zuhauf!

 

Wir brau­chen alle eure Stim­men,

woll’n wir als Frau’n den Kampf gewin­nen.

 

Jede macht das, das was sie kann,

und auch der ein- und and­re Mann.

 

Gemein­sam wer­den wir es schaf­fen,

gegen die­se Gen­der-Affen.

 

Wir dür­fen uns nicht spal­ten las­sen,

oder gar anfan­gen zu has­sen.

 

Gemein­sam­keit ist uns­re Stär­ke,

Lie­be und Mut uns­re Gewer­ke.

 

Lasst Frau­en spre­chen, laut und klar!

Begrün­det, ehr­lich und auch wahr.

 

Wir sind Frau­en, wir wer­den sie­gen!

Wir las­sen uns nicht unter­krie­gen!

 

Vie­len Dank!

Wir sind vie­le!

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