Thema: Rechtshilfe

Dokumentation – Meinungsfreiheit – Strafverfahren eingestellt

252 Aktenseiten für das Wort „Mann“

Ein Mann mit weiblichem Personenstand will ins Frauenfitnessstudio. Wir berichten darüber – und nennen ihn dabei Mann. Prompt folgen nicht nur Abmahnungen, sondern Strafanzeigen: gegen den Verein, gegen die Vereinsvorsitzende, gegen rund 170 Kommentatorinnen und Kommentatoren auf frauenheldinnen.de. Zwei Staatsanwaltschaften, eine Polizei-Staatsschutzabteilung, 252 Aktenseiten und zwei Zeugenvernehmungen später ist klar: Es ist keine Beleidigung, einen Mann als Mann zu bezeichnen. Eine Dokumentation über bürokratischen Irrsinn, den Missbrauch des Strafrechts als Schweigeinstrument – und warum wir uns davon nicht beeindrucken lassen.

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Einstellungsverfügung der Staatsanwaltschaft Mönchengladbach, Az. 720 Js. 331/25 | Foto: Bettina Flintner

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Weitere Artikel zu: Rechtshilfe

Rona Duwe und Eva Engelken

Rechtshilfe Duwe vs. Transmedizin

Der Fall Maur: Warum sich Wehren lohnt

Ronas Fall hat gewirkt, Sabine Maur ist von ihren Spitzenämtern zurückgetreten, nachdem sie vor Gericht weitgehend unterlegen ist.1 Das ist keine Lappalie. Maur war bis Montag Vizepräsidentin der Bundespsychotherapeutenkammer, Präsidentin der Psychotherapeutenkammer Rheinland-Pfalz und als Mitautorin der nicht evidenzbasierten Leitlinie S2K neben Georg Romer eine der bekanntesten Köpfe der Transmedizin.

Ich freue mich mit Rona Duwe. Der Fall zeigt, dass es sich lohnt, nicht einzuknicken, sondern sich zur Wehr zu setzen. Allerdings zeigt er auch: Recht haben muss man sich leisten können. Es kostet Geld einen Anwalt zu bezahlen, es kostet Nerven einen Prozess durchzustehen. Überhaupt bedarf es einer gewissen inneren Stabilität, sich auf das Wagnis Gerichtsverfahren einzulassen.

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Update Doris Lange, Frauenfitnessstudio Erlangen

Frauenfitnessstudio Erlangen: Güterichterverfahren abgelehnt

Langer Atem gefragt – Doris Lange beweist ihn

Der Rechtsstreit um das Frauenfitnessstudio von Doris Lange geht in die nächste Warteschleife. Das zuständige Richterreferat ist ab Januar 2026 zunächst unbesetzt. Das Gericht regt an, ein Güterichterverfahren in Betracht zu ziehen. Wer den Fall kennt, weiß: Genau das ist nicht das, was Doris Lange braucht oder die Frauenheldinnen oder irgendeine Unternehmerin in Deutschland.

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Geschminkter Mann vor Transflagge

Strafverfahren eingestellt

Neuer Fall – und warum er dennoch ein Warnsignal ist

Das neue Jahr beginnt mit einer guten Nachricht: Ein gegen ein Mitglied der Frauenheldinnen – Heilender – geführtes Ermittlungsverfahren wegen angeblicher Beleidigung wurde ohne Auflagen eingestellt. Die Sache ist damit rechtlich erledigt. Und dennoch wäre es falsch, sie einfach abzuhaken.

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Achgut-Artikel über Sigrid Herrmanns Prozessausschluss

Kinderehen, Clanstrukturen, massiver familiärer Druck – und ein Gericht, das die Öffentlichkeit lieber aussperrt

Im Essener Prozess gegen Mitglieder einer syrischen Großfamilie geht es um Mädchenhandel, arrangierte und Zwangsehen, sexualisierte Gewalt an Minderjährigen und den Import patriarchaler Machtstrukturen nach Deutschland. Ein Fall, der alles vereint, was Frauen und Mädchen akut bedroht – und der zeigt, wie deutsche Behörden und Gerichte damit überfordert sind.

Besonders brisant: Unsere Frauenheldinnen-Islamismusexpertin Sigrid Herrmann wurde als einzige NGO-Berichterstatterin bei einer wichtigen Zeugenaussage aus dem Saal ausgeschlossen. Gleichzeitig durften die mutmaßlichen Täter im Saal bleiben!

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Die Vorständinnen der Frauenheldinnen – Eva Engelken und Monika Glöcklhofer

Upddate Verfahren und Crowdfunder #MannBleibtMann

Mann bleibt Mann – Wir verteidigen Wahrheit und Frauenrechte

Der Fall Holstein zeigt, was 2024 und 2025 auf dem Spiel steht: Dürfen Frauen die Realität benennen – oder wird uns das Sprechen der Wahrheit per Abmahnung und Klage verboten? Ein biologischer Mann, der sich als Frau bezeichnet, versucht nicht nur seit über einem Jahr, Mitglied in einem Frauenfitnessstudio zu werden, sondern auch, uns Frauenheldinnen juristisch mundtot zu machen. Wir halten dagegen: Frauenräume brauchen klare Sprache. Frauenrechte brauchen Wahrheit. Dieser Fall ist ein Präzedenzfall. Er entscheidet mit darüber, ob Frauen auch künftig sagen dürfen, was ist – und ob wir unsere Schutzräume gegen männliche Ansprüche verteidigen können.

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Statue einer Justizia vor einem Baby in einer Wiege

Verfahren & Rechtshilfe "Frauenheldinnen gegen Babyhandel"

Update: Wir legen Beschwerde beim OVG Köln ein

Das Verwaltungsgerichts Köln hat am 17. Oktober 2025 unsern Eilantrag abgelehnt (1 L 2742/25). Dagegen haben wir am 27. Oktober 2025 über unseren Anwalt Dr. Jonas Jacob (Frowein & Partner, Wuppertal) Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht eingelegt. Heute, am 11.11. hat Jonas Jacob die Begründung nachgereicht, auch wenn die Richter sie wegen des heutigen Karnevalsbeginns wohl erst später zur Kenntnis nehmen werden.

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