Thema: Transmedizin

Der Fall Maur: Warum sich Wehren lohnt

Rechtshilfe Duwe vs. Transmedizin

Der Fall Maur: Warum sich Wehren lohnt

Ronas Fall hat gewirkt, Sabine Maur ist von ihren Spitzenämtern zurückgetreten, nachdem sie vor Gericht weitgehend unterlegen ist.1 Das ist keine Lappalie. Maur war bis Montag Vizepräsidentin der Bundespsychotherapeutenkammer, Präsidentin der Psychotherapeutenkammer Rheinland-Pfalz und als Mitautorin der nicht evidenzbasierten Leitlinie S2K neben Georg Romer eine der bekanntesten Köpfe der Transmedizin.

Ich freue mich mit Rona Duwe. Der Fall zeigt, dass es sich lohnt, nicht einzuknicken, sondern sich zur Wehr zu setzen. Allerdings zeigt er auch: Recht haben muss man sich leisten können. Es kostet Geld einen Anwalt zu bezahlen, es kostet Nerven einen Prozess durchzustehen. Überhaupt bedarf es einer gewissen inneren Stabilität, sich auf das Wagnis Gerichtsverfahren einzulassen.

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Die deutsche S2K-Leitlinie ist nicht evidenzbasiert und umstritten

Antwort zum Statement des "Center for Transgender Health" im UKM Münster

Die deutsche S2K-Leitlinie ist nicht evidenzbasiert und umstritten

Wir freuen uns, dass das UKM auf unsere Aufklärungsaktion reagiert hat. Das zeigt, dass unsere Kritik ernst genommen wird. Für irreführend halten wir jedoch die Behauptung, die im Center for Transgender Health (CTH) zur Anwendung kommenden Behandlungsmaßnahmen basierten auf dem in der Fachwelt anerkannten Stand der medizinischen Erkenntnisse und folgten der entsprechenden Leitlinie. Führende Fachleute wie Prof. Dr. Zepf sind aus dem Leitliniengremium ausgetreten und haben die S2k-Leitlinie wegen mangelnder wissenschaftlicher Basis kritisiert. Die DGPPN als größte psychiatrische Fachgesellschaft hat ein Sondervotum abgegeben und lehnt insbesondere den rein affirmativen Ansatz ab, der den Willen der Jugendlichen zum alleinigen Maßstab macht. Pubertätsblocker, Hormone und Genital-Operationen haben keine gesicherte Evidenz für eine nachhaltige Verbesserung der psychischen Gesundheit, wohl aber hohe dokumentierte Risiken. Der Deutsche Ärztetag fordert deshalb, solche Behandlungen nur im Rahmen von Studien durchzuführen. Auch internationale Reviews wie der Cass Report aus UK raten von solchen Eingriffen bei Jugendlichen ab.

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Transmedizin macht krank – ein Leben lang

Protestaktion am 15. September in Münster, am 17. September in Berlin

Transmedizin macht krank – ein Leben lang

Seit fast einem Jahr ist das neue „Selbstbestimmungsgesetz“ in Kraft. Es erleichtert die rechtliche Änderung des Geschlechtseintrags und begünstigt medizinische Behandlungen, die für Kinder und Jugendliche schwerwiegende Folgen haben können – von lebenslanger Unfruchtbarkeit bis hin zu erhöhten Krankheitsrisiken. Während Länder wie Schweden, Finnland oder Großbritannien die Behandlung Minderjähriger mit Hormonen und Operationen zurückfahren, gehen Deutschland, Österreich und die Schweiz einen Sonderweg. Darüber möchten wir reden.

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