Basis­de­mo­kra­ti­sche Grass­roots-Orga­ni­sa­ti­on für Frau­en­rech­te

Die Initia­ti­ve „Lasst Frau­en Spre­chen!“ stellt sich vor

von | 10.09.23

Initiative "Lasst Frauen Sprechen!"

Initiative "Lasst Frauen Sprechen!"

Was ist das Anlie­gen eurer Orga­ni­sa­ti­on in weni­gen Sät­zen?

Frau­en gehen auf die Stra­ße, um für ihre geschlechts­ba­sier­ten Rech­te zu kämp­fen.

Wel­che For­de­run­gen habt ihr im Ein­zel­nen?

Unse­re For­de­run­gen fin­det ihr auch unter www.lasst-frauen-sprechen.de

Wir pro­tes­tie­ren gegen die frau­en­feind­li­che Poli­tik der Ampel-Koali­ti­on. Bereits der Koali­ti­ons­ver­trag beinhal­tet frau­en­feind­li­che poli­ti­sche Agen­da, wie Vor­stö­ße in Rich­tung Lega­li­sie­rung der „Leih“mutterschaft und Eizell“spende“. Dabei ist die Aus­beu­tung der Frau­en auf­grund ihres Geschlechts bereits seit 20 Jah­ren als Pro­sti­tu­ti­on legal. Damit soll end­lich Schluss sein! Frau­en und Kin­der dür­fen nicht gekauft wer­den; wer heu­te sol­che Gesetz­te vor­an­treibt, han­delt gegen huma­nis­ti­sche Grund­sät­ze.

Frau­en sind kei­ne Res­sour­ce, die aus­ge­beu­tet wer­den darf. Die Benach­tei­li­gung allein­er­zie­hen­der Frau­en muss gestoppt wer­den. Die aktu­el­le Lage der Frau­en, die durch Schief­la­ge in Fami­li­en­ge­rich­ten zu Leib­ei­ge­nen ihrer Exmän­ner wer­den, wird durch die Plä­ne der FDP ver­schlim­mert – Frau­en sol­len noch weni­ger Geld bekom­men, als es jetzt schon der Fall ist.

Aktu­el­le „Refor­men“ erwei­tern Rech­te der Väter und ver­schlech­tern Rech­te der Frau­en und Kin­der. Auch das sog. „Selbst­bestimmungs­gesetz“ ist eines der Geset­ze, die Frau­en- und Kin­der­rech­te unter­gra­ben. Außer­dem soll der Staat wei­ter­hin säku­lar blei­ben und kei­ne Reli­gi­on in öffent­li­chen Diens­ten, vor allem in Schu­len, för­dern.

Die­se Poli­tik kri­ti­sie­ren wir und ver­lan­gen eine poli­ti­sche Wen­de in Sachen Frau­en­rech­te.

Wer seid ihr? Was moti­viert euch per­sön­lich?

Unse­re Initia­ti­ve ist eine deutsch­land­wei­te Frau­en­or­ga­ni­sa­ti­on, die aus einer spon­ta­nen Akti­on ent­stan­den ist. Im Som­mer 2022 hat sich eine Frau­en­grup­pe spon­tan gebil­det, die aus Frau­en unter­schied­li­chen Alters (18 bis 80), unter­schied­li­cher Her­kunft und unter­schied­li­cher Lebens­um­stän­de (Les­ben, Müt­ter, Berufs­tä­ti­ge, Haus­frau­en, Stu­den­tin­nen) bestand. Die­se Grup­pe aus ca. 60 Frau­en führ­te in Ber­lin an der nor­we­gi­schen Bot­schaft eine Soli­da­ri­täts­kund­ge­bung mit Chris­ti­na Ellings­en, einer Femi­nis­tin aus Nor­we­gen, durch. Gegen Chris­ti­na wur­de in Nor­we­gen poli­zei­lich ermit­telt, weil sie offen sag­te, dass Män­ner kei­ne Frau­en, kei­ne Müt­ter und kei­ne Les­ben sein kön­nen. Unse­re Grup­pe fand es inak­zep­ta­bel, dass eine Benen­nung der Fak­ten als „Hass­re­de“ gilt, und pro­tes­tier­te gegen die­se poli­zei­li­che Ermitt­lung.

Wir gin­gen davon aus, dass die Trans­ak­ti­vis­ten in Deutsch­land die glei­chen Stra­te­gien anwen­den wer­den und wir bald unter Repres­sio­nen fal­len, wenn wir unse­re femi­nis­ti­schen Über­zeu­gun­gen aus­spre­chen. Mit dem sog. „Selbst­bestimmungs­gesetz“ pas­siert genau das: Men­schen wer­den gezwun­gen, völ­lig sub­jek­ti­ve und unde­fi­nier­ba­re „Iden­ti­tä­ten“ zu vali­die­ren und die eige­ne Wahr­neh­mung zu ver­leug­nen. Dies ist ein mas­si­ver Ein­griff in die Per­sön­lich­keits­rech­te von Frau­en. Wir kämp­fen dafür, dass der Staat sei­nem Schutz­auf­trag nach­geht, anstatt Frau­en zur Vali­die­rung von Män­ner­ge­füh­len zu zwin­gen und das Aus­spre­chen von Fak­ten unter Stra­fe zu stel­len.

Wo fin­det man euch im Netz?

Insta­gram: @initiative_lfs

Twit­ter: @initiative_lfs

Web­site: www.lasst-frauen-sprechen.de

Wel­che aktu­el­len Aktio­nen beschäf­ti­gen euch gera­de?

Aktu­ell ganz frisch hat das Kabi­nett das Selbst­bestimmungs­gesetz beschlos­sen. Wir haben eine Peti­ti­on dage­gen gestar­tet. Auch Pro­tes­te vor den Büros der Ampel-Par­tei­en möch­ten wir orga­ni­sie­ren. Mes­sen zu Kauf­ba­bys sind auch in unse­rem Auf­merk­sam­keits­feld.

Sucht ihr noch Mit­strei­ter oder Mit­strei­te­rin­nen?

Auf unse­rer Sei­te bie­ten wir Frau­en die Mög­lich­keit, sich bei uns zu mel­den, um sich zu ver­net­zen. Lei­der wur­de die­ser Bereich in den letz­ten Mona­ten ver­nach­läs­sigt, da wir unse­re Arbeit ehren­amt­lich neben den Jobs und Fami­li­en machen. Aber wir pla­nen fest, da akti­ver zu wer­den.

Wel­che Pro­gno­se gebt ihr dem von der Ampel geplan­ten „Selbst­bestimmungs­gesetz“?

Mar­co Busch­mann, unser Jus­tiz­mi­nis­ter, hat direkt nach dem Kabi­netts­be­schluss im Inter­view mehr­mals von „sexu­el­ler Iden­ti­tät“ gespro­chen – dabei ist die­se kein Bestand­teil des sog. Selbst­be­stim­mungs­ge­set­zes. Obwohl gegen den Ent­wurf mas­si­ve Kri­tik von allen Sei­ten (auch der Trans­ak­ti­vis­ten) kam, wur­de das Gesetz im Kabi­nett beschlos­sen. Viel­leicht ist das Gesetz nur ein Mit­tel zum Zweck: die Auf­nah­me einer „sexu­el­len Iden­ti­tät“ in das GG? Soll es so sein, freu­en sich die­je­ni­ge, die sich hin­ter „sexu­el­len Iden­ti­tä­ten“ ver­ste­cken, also Feti­schis­ten jeder Art, aber auch Pädo­phi­le, die sich jetzt MAP („Minor Attrac­ted Per­son“) nen­nen. Auf deren Web­sei­ten freu­en sie sich offen, end­lich zu geschütz­ten Min­der­hei­ten zu gehö­ren. Macht die Ampel es mög­lich?

Wel­che The­men wür­det ihr euch im Frau­en­hel­din­nen­MA­GA­ZIN wün­schen?

Ken­nen­ler­nen der zeit­ge­nös­si­schen Femi­nis­tin­nen – ihr macht es jetzt schon bei eurer Online-Prä­senz. Es ist sehr wich­tig, dass Frau­en von­ein­an­der wis­sen und von dem Wis­sen der ande­ren Frau­en pro­fi­tie­ren!

Mit wel­chen The­men kann man eurer Mei­nung vie­le neue Lese­rIn­nen errei­chen?

Moni­to­ring der Gesetz­ge­bung unter dem Sicht­punkt Aus­wir­kung auf Frau­en­rech­te. Da brau­chen wir jeman­den, die die unter­schied­li­chen klei­ne Gesetze(sänderungen) rich­tig inter­pre­tiert und der brei­ten Öffent­lich­keit vor­stellt. Die­se frau­en­feind­li­che Umstruk­tu­rie­rung der Rechts­la­ge ist nur dann mög­lich, wenn die Öffent­lich­keit es nicht mit­be­kommt. Lan­ge genug war es der Fall, lan­ge genug glaub­ten wir, Frau­en­rech­te sei­en in Deutsch­land gesi­chert. Die­ser Glau­be hat sich als eine Illu­si­on her­aus­ge­stellt. Des­we­gen: „Ver­trau­en ist gut – Kon­trol­le ist bes­ser!“

Wir sind vie­le!

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