Wir danken Dr. T. Costas (im Bildungsbereich tätig) für diesen grundlegenden Text, in dem sie aus wissenschaftlicher Perspektive erläutert, weshalb sich der Islam – so wie er historisch entstand und in vielen Regionen bis heute verstanden wird – strukturell nicht mit den Prinzipien eines säkularen, demokratischen Rechtsstaates vereinbaren lässt. Dr. Costas zeigt in ihrer Analyse, warum der Islam – anders als die im Westen entwickelten Religionen – von Beginn an eine politische Ordnung, eine staatliche Struktur und ein umfassendes gesellschaftliches System umfasst. Genau daraus erklärt sie, weshalb der Islam im klassischen Sinn weder säkularisiert wurde noch religiöse und politische Macht trennt.

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