Dr. T. Costas hat sich lange Zeit mit den Grundlagen des Islam beschäftigt. Hier gibt sie einen Einblick in die Ideologie des echten Islam.
Anmerkung: Für den Begriff „Dschihad“ verwenden wir diese Schreibweise, es sei denn, in den zitierten Quellen wird der Terminus als „Djihad“ wiedergegeben.
Der Satz des damaligen Bundespräsidenten Christian Wulff aus dem Jahr 2010: „Der Islam gehört zu Deutschland“ signalisiert Deutschlands Bereitschaft dazu, den Islam zu integrieren, und er offenbart gleichzeitig das tragische Unwissen über diese politische Religion: Der Islam akzeptiert nicht, zu einer nicht-islamischen Gesellschaft zu gehören. Ganz im Gegenteil. Er hört nur auf den Befehl des Stammesgottes Allah, der die Herrschaft über die ganze Welt anstrebt, wieSure 2: 193 zum Ausdruck bringt: „Und bekämpfet sie, bis die Verführung aufgehört hat, und der Glauben an Allah da ist.“1 Der Wulffsche Satz „Der Islam gehört zu Deutschland“ lautet aus islamischer Perspektive „Deutschland gehört dem Islam“, eine für die europäische Denkweise nicht nachzuvollziehende Aussage, aber gänzlich mit der islamischen Ideologie stimmig. Mit Islam ist hier der Islam gemeint, der auch der Definition des Begriffes entspricht, nämlich „Unterwerfung in Allahs Willen“ und fälschlich als Islamismus bezeichnet wird.
Kein Integrationswille: Der Islam hat andere Pläne
Europa hat noch nicht ganz begriffen, dass der echte Islam, der sich konsequent Allahs Willen unterwirft, nicht in diesen Kontinent gekommen ist, um zu koexistieren und auch nicht, um sich zu integrieren, da ihm die Integration in eine nicht-muslimische Gesellschaft untersagt ist2. Er ist gekommen, um die nicht-muslimischen Gesellschaften zu unterwandern und sich einzuverleiben. Um es mit den Worten des Politologen und Islamkritikers Hamed Abdel-Samad zu sagen: „Der Islam will alles von oben bestimmen, weil er von einem göttlichen Auftrag ausgeht, dass die Gesellschaft islamisiert werden sollte, sogar die ganze Welt islamisiert werden sollte, damit endlich in dieser Welt Frieden herrscht.“3
Um nur ein Beispiel zu nennen, zitiert der Islamkritiker Leon de Winter eine Stelle einer Predigt des islamischen Aktivisten Mohammad Nusairat von November 2025, wo dieser betont: „Leider wiederholen wir das heutzutage nicht oft genug oder haben dieses doktrinäre Konzept nicht fest in unserem Kopf verankert – dass der Islam nicht gekommen ist, um zu koexistieren. […] Wir können uns nicht vorstellen, dass der Islam mit diesen anderen Religionen zusammenlebt in dem Sinne, dass der Islam eine Religion unter jenen Religionen ist und dass sie Anteil an der Wahrheit haben, Anteil an der Gerechtigkeit und Anteil an der richtigen Anbetung Allahs […]“4 Zusammenleben, Koexistenz mit anderen Religionen ist für den Islam nicht denkbar, denn der Allah des Koran fordert die Muslime auf, die nicht-muslimischen Gesellschaften unter muslimische Herrschaft zu bringen.
Der Stammesgott Allah verachtet die Nicht-Muslime
Es reicht, den Koran zu lesen, um festzustellen, dass der Stammesgott Allah die Nicht-Muslime unterwerfen will, weil er sie verachtet. Er bezeichnet sie nämlich mit dem auf Arabisch stark abwertenden Begriff Kuffār (Singular Kāfir). Sie werden von Allah mehrfach verdammt, verflucht5 und er spricht ihnen die Menschenwürde ab: „Siehe, schlimmer als das Vieh sind bei Allah die Ungläubigen, die nicht glauben.“6 Der Islamexperte Robert Spencer unterstreicht in seinem Koran-Kommentar: „Diese Gleichsetzung von Ungläubigen mit Tieren ist ein weiteres Indiz dafür, dass Ungläubige keinerlei Respekt oder Rücksichtnahme verdienen.“7 (Übersetzung der Verfasserin) Allahs Verachtung den Kuffār gegenüber ist eine der wichtigsten Grundsäulen des Koran. Laut Professor Bill Warner befassen sich 64 % des Koran mit den verachteten Kuffār8 und der Autor Hartmut Krauss fügt hinzu, dass „die allseitige und systematische Bedrohung, Herabsetzung, Entwürdigung, Beleidigung, Schmähung etc. der Ungläubigen das herausragende Kernthema in den Grundtexten der islamischen Weltanschauung“9 ist. Wie Allah ist auch Mohammed das Vorbild für diesen Hass und diese Verachtung, denn der Prophet „verfluchte in seinem täglichen Gebet alle Nichtmuslime, sogar noch auf dem Sterbebett. Seine Weggefährten taten es ihm gleich.“10
Da der Allah des Koran die Nicht-Muslime verachtet, müssen auch seine Unterworfenen es tun. Dies erklärt das zentrale muslimische Dogma „al walā’ wa-l-barā’“ („Hass um Allahs Willen und Liebe um Allahs Willen heisst übersetzt Al Walaa wa al Baraa)“11: „Ein Moslem soll das hassen, was Allah hasst, und lieben, was Allah liebt. Allah hasst den Kafir, daher muss ein Muslim auch entsprechend handeln.“12 Einige deutsch-islamische Webseiten veröffentlichten eine deutsche Übersetzung von „Loyalität und Lossagung im Islam“ des Gelehrten Scheikh Al-Fawzaan, die dieses Dogma erklärt: „Es gehört zu den Fundamenten des islamischen Glaubens, dass es die Pflicht eines jeden Muslims ist, der diesen Glauben als seine Religion ansieht, den Anhängern diesen Glaubens Loyalität und Freundschaft und seinen Feinden Feindschaft entgegenzubringen.“13
Der Koran verordnet, dass der Muslim sich nicht mit Nicht-Muslimen anfreunden soll, wie Sure 3, 28 zum Ausdruck bringt: „Nicht sollen sich die Gläubigen die Ungläubigen zu Beschützern nehmen, unter Verschmähung der Gläubigen.“14 Die pakistanisch-österreichische Menschenrechtsaktivistin, ehemalige Muslimin und Islamkritikerin Sabatina James (Pseudonym) fasst diese muslimische Lehre so zusammen: „Hasst eure Gegner so lange, bis sie an Allah glauben. Allein ihr Unglaube berechtigt Muslime, ihnen jegliche positiven Eigenschaften und das Recht auf eine respektvolle Behandlung abzusprechen. Die Zugehörigkeit zum Islam und die Einstellung zu Allah und seinem Propheten entscheidet, wer Freund und wer Feind ist.“15
Die nicht-muslimischen Gesellschaften müssen unter Allahs Autorität gebracht werden
Die Verachtung der Kultur, in die der Islam einwandert, erklärt dem Publizisten Harald Martenstein zufolge auch, die von den muslimischen Gläubigen zur Schau gestellte „Eroberer“-Haltung, denn wer „in ein Land geht, dessen Kultur und Sitten er für dekadent und minderwertig hält, fühlt sich eher als Eroberer oder als Kolonialist.“16 Der Islam fühlt sich nicht nur als Eroberer. Er ist auch einer, denn er hat den Auftrag, die nicht muslimischen Gesellschaften unter Allahs Autorität zu bringen, wie der Ex-Muslim und ehemaliger Professor für Islamische Geschichte an der Al-Azhar Universität (Kairo) Mark A. Gabriel hervorhebt: „Den Djihad finden wir im Koran als einen zwingenden Befehl an alle Muslime vor. Im Djihad geht es darum, Menschen, die den Islam nicht annehmen, zu unterwerfen.17 Dazu auch Leon de Winter in dem zitierten Artikel: „Migration in Länder von Nicht-Muslimen und Ungläubigen ist für Muslime daher nicht bloß eine Verlegung des Ortes aus rein sozioökonomischen Gründen. In Europa leben derzeit schätzungsweise 45 Millionen Muslime. Ich weiß nicht, wie viele Muslime ihre Migration in christliche Länder als Fortsetzung der Hidschra Mohammeds betrachten: eine Migration, die vor allem das Ziel hat, zu erobern.“18
Nach islamischem Verständnis ist die muslimische Gemeinschaft (Umma) „die beste Gemeinschaft“ auf Erden (siehe Sure 3: 110) und da sie nach dem von Allah erlassenen islamischen Gesetz und nicht nach dem „menschengemachten“ Gesetz handelt, ist sie „allein befähigt zu herrschen und wurde daher von Allah dazu erwählt, die Welt zu leiten (35: 37). Die Verfolgung des Dschihad ist bis zur Erreichung dieses Ziels eine Pflicht (8: 40).“19 (Übersetzung der Verfasserin) Dazu kommt, dass die Umma, als Besitzerin der einzig wahren Religion, „auch die einzig legitime Nutznießerin des von Allah geschaffenen materiellen Reichtums“20 ist. (Übersetzung der Verfasserin) Mit anderen Worten formuliert: Laut islamischem Dogma sind die Muslime die legitimen Besitzer der ganzen Welt. Und der Allah des Koran gibt ihnen den Auftrag, diese Kuffār-Gesellschaften zu unterwerfen.21 „Ihre Wahl verpflichtet die islamische Gemeinschaft, ihr Erbe, die ganze Welt, in Besitz zu nehmen, damit Allahs Wort, überliefert durch Mohammed, uneingeschränkt herrscht. Die Inbesitznahme dieses Erbes, das ihr von Gottes Gnaden zusteht, rechtfertigt den Dschihad. Es handelt sich um einen obligatorischen Befehl.“22 (Übersetzung der Verfasserin) Deutschland wird keine Ausnahme sein.
Immer wenn man den Islam in Zusammenhang mit Integration bringt, lässt der Westen sein Unwissen und seine Naivität über die islamische Lehre erkennen, was unter anderem möglich ist, weil der Islam die Verstellung seiner wahren Absichten verordnet. Er darf „sich verstellen“23, wenn er sich in einem nicht-muslimischen Land befindet: „In diesem Fall ist es ihm sogar gestattet, sich mit den Ungläubigen zu befreunden, sich bei ihnen einzuschmeicheln oder sie zu loben. Er sollte sie dann nur innerlich verabscheuen und hassen“24 und James fügt hinzu: „Auf seiner Internetseite erklärt der Zentralrat der Muslime ganz in diesem Sinne: ,Der Islam betrachtet die Mitglieder anderer Glaubensgemeinschaften nicht als Gottlose oder Heiden, sondern bezeichnet sie als Andersgläubige und regelt den Umgang mit ihnen auf der Basis des Respekts und der Hochachtung und nicht auf der Basis der Gegnerschaft und Feindschaft.’“25
Eroberungsdrang
Deutschland hatte bis jetzt die naive Absicht, den Islam zu integrieren. Doch der Islam plant exakt das Gegenteil: „Der Koran schreibt die Welteroberung durch den Dschihad vor (Sure 2: 193; 8: 39; 48: 28; 61: 9) und jeder Moslem ist zum Dschihad verpflichtet: ,Vorgeschrieben ist euch der Kampf.’ (Sure 2: 216). Dieser muss nicht unbedingt blutig sein, Dschihad bedeutet auch, das Land immer weiter zu islamisieren.“26 Deutschland betrachtet die Integrationsfrage aus einer des Islam unkundigen abendländischen Perspektive und indem man „Der Islam gehört zu Deutschland“ sagte, proklamierte man die deutsche Unkenntnis über das islamische Dogma.
Als der Satz von Wulff ausgesprochen wurde, widersprachen die Islam-Vertreter nicht. Solange der Islam noch in der Minderheit ist, verhilft ihm diese Annahme dazu, um unbehelligt Fuß zu fassen. Denn es ist im Sinne des Islam, dass sich in Europa die Dynamik fortsetzt, die bereits in der muslimisch eroberten Welt stattgefunden hat: „Die gesamte muslimische Welt, wie wir sie heute kennen, ist ein Produkt dieser 1300 Jahre alten Dschihad-Dynamik, durch die einst blühende nicht-muslimische Mehrheitszivilisationen in einen Zustand dysf0unktionaler Dhimmi-Mentalität reduziert wurden.“27 (Übersetzung der Verfasserin) Bat Ye´or definiert das arabische Wort „dhimmi“ als „Unterworfene, nicht-muslimische Individuen oder Menschen, die die einschränkende und erniedrigende Unterordnung unter eine aufstrebende islamische Macht akzeptieren, um Versklavung oder Tod zu vermeiden.“28 (Übersetzung der Verfasserin) Ein Schicksal, das den Europäern droht, wenn sie nicht rechtzeitig aufwachen.
Dr. T. Costas
Quellen:
- Der Koran, Übersetzung von Max Henning, 1960, 2023, 9: 193 ↩︎
- Alexander Kissler: Integration als Sünde, in: Cicero Online, 30.03.2017 ↩︎
- Kirsten Dietrich: „Der Islam will alles von oben bestimmen“, in: Deutschlandfunk Kultur, 19.04.2014 ↩︎
- Leon de Winter: Warum uns die „Hidschra“ beunruhigen sollte, Welt, 25.02.2026 ↩︎
- Siehe Suren 4: 49 und 5: 60 ↩︎
- Der Koran, Übersetzung von Max Henning, 8: 55 ↩︎
- Robert Spencer: The Critical Qur´an. Explained from Key Islamic Commentaries and Contemporary Historical Research, 2021, „This equation of unbelievers with animals is another indication that unbelievers are worthly of no respect or consideration.“ ↩︎
- Bill Warner: Scharia für Nicht-Muslime, 2015, S. 34 ↩︎
- Hartmut Krauss: Der Islam als grund- und menschenrechtswidrige Weltanschauung. Ein analytischer Leitfaden, 4. Aufl. 2014, S. 43 ↩︎
- Sabatina James: Sharia in Deutschland: Wenn die Gesetze des Islam das Recht brechen, 2015, S. 64 ↩︎
- Warner: Scharia, S. 36 ↩︎
- Ebda. ↩︎
- Scheikh Saalih ibn Fawzaan Al-Fawzaan: Loyalität und Lossagung im Islam, Übersetzt und überarbeitet von: Islamhouse.com, https://www.islamland.com/uploads/books/de_Loyalty_towards_the_Believers_and_Disavowal_of_the_Disbeliever.pdf, S. 3 ↩︎
- Der Koran, Übersetzung von Max Henning, 3: 28 ↩︎
- James: Sharia in Deutschland, S. 62 ↩︎
- Harald Martenstein: Sie wandern in Deutschland ein – und führen sich wie Eroberer oder Kolonialisten auf, Welt, 21.12.2025 ↩︎
- Mark A. Gabriel: Islam und Terrorismus: Was der Koran wirklich über Christentum, Gewalt und die Ziele des Djihad lehrt, 3. Aufl. 2005, S. 55 ↩︎
- De Winter: Warum uns die „Hidschra“ beunruhigen sollte ↩︎
- Bat Ye´or: Islam and Dhimmitude: Where Civilizations Collide, 2002, S. 41, „having been chosen above all peoples on earth it alone is qualified to rule, and thus elected by Allah to guide the world (35: 37). The pursuit of jihad, until this goal will be achieved, is an obligation (8: 40).” ↩︎
- Bat Ye´or: Islam and Dhimmitude, S. 44, „Because the Islamic community is sanctified by possession of the only true religion, it is also the only legitimate beneficiary of the material wealth created by Allah.“ ↩︎
- Siehe Sure 9: 29 ↩︎
- Bat Ye´or: Islam and Dhimmitude S. 43, „Its election creates for the Islamic community the duty to take possession of its heritage, the whole world, so that Allah´s word, transmitted by Muhammad, will reign supreme. Assumption of this heritage, which belongs to it by divine right, justifies jihad. It is a compulsory command.“ ↩︎
- James: Sharia in Deutschland, S. 64 ↩︎
- Ebda. ↩︎
- Ebda. Für „Täuschung als Mittel des Krieges“ siehe Mark. A. Gabriel: Islam und Terrorismus, S. 115ff. ↩︎
- Eberhard Kleina: Immer fremder im eigenen Land. Islamisierung unserer deutschen Heimat, 3. Aufl. 2022, S. 31 ↩︎
- Bat Ye´or: Eurabia: The Euro-Arab Axis, 2005, S. 9, “The entire Musilm world as we know it today is a product of this 1300 year-old jihad dynamic, whereby once thriving non-Muslim majority civilizations have been reduced to a astate of dysfunctional dhimmitude.”, S.9 ↩︎
- Bat Ye´or: Eurabia: The Euro-Arab Axis, S. 9, „subjugated, no-Muslim individuals or people that accept the restrictive and humiliating subordination to an ascendant Islamic power to avoid enslavement or death.“ ↩︎
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