Offener Brief der Initiative "Lasst Frauen Sprechen!" an Bundesfamilienministerin Lisa Paus

Frauen! Nicht TERFs! Schluss mit der staatlich geförderten Frauenverachtung!

von | 29.04.24

UPDATE, 2. Mai | 12 Uhr

Die Aktion läuft bis jetzt sehr erfolgreich. Stand heute 12 Uhr sind bereits 620 Unterschriften eingegangen. Viele äußern in ausführlichen Kommentaren ihre Empörung über die Broschüre und die Finanzierung über das BMFSFJ sowie den Dank für die Aktion.

Die Presse berichtet über die Aktion

Der offene Brief wurde von den Ruhrbaronen als Gastbeitrag weiterverbreitet. In der WELT erschien am 1. Mai eine ausführliche Reportage. Darin kamen Rona Duwe als eine Sprecherin der Initiative und Eva Engelken von den Frauenheldinnen e.V. zu Wort. Der Artikel wurde ausführlich kommentiert und stand auf Platz 1 der kommentierten Artikel von WELT+.

Für Eva Engelken, Vorsitzende des Vereins „Frauenheldinnen“, ist die TERF-Broschüre gar ein Beleg dafür, „dass das Familienministerium inzwischen Frauenverachtung fördert“. Dagegen werde man sich zur Wehr setzen. „Die Ministerin macht sich damit zum ausführenden Organ einer Anti-Frauenrechtsstrategie, zu der man nur ‚Nein‘ sagen kann. Aggressive Transaktivisten tun alles dafür, Frauen mundtot zu machen. Diesem Ideologiediktat wollen wir den Gehorsam aufkündigen.“”

https://www.welt.de/politik/deutschland/plus251309706/Selbstbestimmungsgesetz-Das-Familienministerium-foerdert-inzwischen-Frauenverachtung.html#

„Es ist ein internationales Phänomen, dass Frauen, die sich für Frauen einsetzen, zunehmend mit Repressionen und Rufschädigung zu kämpfen haben“, sagt Rona Duwe, eine Sprecherin der Initiative „Lasst Frauen sprechen“. „Die Beschimpfung von Feministinnen als TERFs ist international ein Weg, uns als Aussätzige hinzustellen. Uns wird vorgeworfen, in erster Linie gegen Transpersonen zu sein und sie zu bekämpfen. Dabei setzen wir uns in erster Linie für etwas ein, nämlich für Frauen, Frauenrechte und Kinderschutz.“ Transaktivisten betrieben hier eine „klassische Täter-Opfer-Umkehr“.

https://www.welt.de/politik/deutschland/plus251309706/Selbstbestimmungsgesetz-Das-Familienministerium-foerdert-inzwischen-Frauenverachtung.html

Die EMMA berichtete am 2. Mai über die Aktion und geht ausführlich auf Nora Eckerts verunglimpfenden Beitrag auf queer.de ein. Eckert ist Vorstandsmitglied des Bundesverband Trans.

Die Aktion #FrauenNichtTERFs und der Offene Brief von Initiative “Lasst Frauen Sprechen!”

In der letzten Woche veröffentlichte der Bundesverband Trans* eine Broschüre mit dem Titel “Was sind TERFs? Oder: Warum manche Strömungen des Feminismus nicht für alle Frauen kämpfen”. Begleitet wurde die Veröffentlichung durch einen unsachlichen Artikel bei queer.de von einem Vorstandsmitglied des Verbandes gegen unsere Gruppe und weitere feministische Initiativen und Vereine sowie gegen einzelne Aktivistinnen – darunter Bundesverdienstkreuzträgerinnen.

Der Bundesverband Trans* wird für seine Veröffentlichungen vom Bundesministerium Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) sowie dem Programm “Demokratie leben” gefördert.

Wir – die Initiative “Lasst Frauen Sprechen!” – fordern von Lisa Paus als Bundesministerin des BMFSFJ sich von dieser frauenverachtenden Publikation zu distanzieren. Wir sind Frauen, nicht TERFs. Dazu veröffentlichen wir auf unserer Website einen offenen Brief an sie und ihr Ministerium. Ihr könnt den Brief gern auf unserer Seite lesen und unterzeichnen. Wir stellen den Text des Briefes außerdem als Download bereit für weitere Frauen, die sich wehren wollen.

Wir sind viele!

Auf dieser Seite führen wir die Informationsströme – Beiträge, Links, Comments, Berichte etc. von vielen engagierten Feministinnen/ Bloggerinnen/Initiativen – zusammen und machen sie auf einer Plattform zugänglich.

Sie wollen auch dabei sein?

Schreiben Sie an info@frauenheldinnen.de

Spende an Frauenheldinnen

Ein Projekt von

Frauenheldinnen e.V. – Die gemeinnützige Förderplattform

Frauenheldinnen e.V. – Die gemeinnützige Förderplattform

Mehr zum Thema:

Netzwerk: Gründung der Partei FIF

Willkommen, FIF-Partei im wachsenden Netzwerk widerständiger Frauen!

Wir freuen uns sehr über einen neuen politischen Player: Mit der Gründung der Partei FIF: Frau in Führung, Frau Leben Freiheit bekommt der Protest eine politische Struktur. Das ist toll, denn dadurch wandern Frauenthemen vom Rand ins Zentrum der Politik.
Für uns Frauenheldinnen ist diese Gründung eine besondere Freude, denn drei der vier Frauen in der Parteiführung sind Frauenheldinnen: Hourvash Pourkian, Ute Lefelmann und Astrid Warburg Manthey. Und es zeigt, wie engmaschig das Netzwerk widerständiger Frauen inzwischen geknüpft ist – und hilft, zivilgesellschaftliches Engagement Einzelner in politische Verantwortung zu übersetzen.

mehr lesen

Netzwerk: Gründung der Partei FIF

Willkommen, FIF-Partei im wachsenden Netzwerk widerständiger Frauen!

Wir freuen uns sehr über einen neuen politischen Player: Mit der Gründung der Partei FIF: Frau in Führung, Frau Leben Freiheit bekommt der Protest eine politische Struktur. Das ist toll, denn dadurch wandern Frauenthemen vom Rand ins Zentrum der Politik.
Für uns Frauenheldinnen ist diese Gründung eine besondere Freude, denn drei der vier Frauen in der Parteiführung sind Frauenheldinnen: Hourvash Pourkian, Ute Lefelmann und Astrid Warburg Manthey. Und es zeigt, wie engmaschig das Netzwerk widerständiger Frauen inzwischen geknüpft ist – und hilft, zivilgesellschaftliches Engagement Einzelner in politische Verantwortung zu übersetzen.

mehr lesen