Update: Kampagne gegen Resolution des Europarats

Europarat verabschiedet transgenderideologisches Konversionstherapieverbot

von | 30.01.26

EU-Fahnen vor dem Europarat in Straßburg

Der Europarat hat gestern leider erwartungsgemäß die Resolution zum Verbot sogenannter „Konversionspraktiken“ in der Parlamentarische Versammlung des Europarats verabschiedet. Die Resolution war von der UK-Labour-Abgeordneten Kate Osborne vorgelegt worden. Die Diskussion und Abstimmung erfolgte vor einem weitestgehend leeren Parlament in Straßburg. Für Deutschland waren lediglich vier Abgeordnete der AfD und eine Abgeordnete der Linken anwesend. Deutschland stimmte mehrheitlich gegen die Resolution. Hier sind die Abstimmungsergebnisse abzurufen.

Die gestrige Parlamentarische Versammlung des Europarats kann hier nachträglich geschaut werden.

Frauenheldinnen e.V. hatte sich an der Kampagne des Athena Forums – wie viele weitere europäische Organisationen – beteiligt, den Brief an die Abgeordneten des Europarats auf Deutsch übersetzt und die Zusammenhänge im Frauenheldinnenmagazin genauer erläutert.

Der Protest war da, aber er hat nicht ausgereicht, die Delegierten umzustimmen. Das Athena Forum macht jedoch deutlich: „Diese Abstimmung ist nicht das Ende der Geschichte. Sie markiert den Beginn unseres Widerstands.“

Natürlich wird die Resolution nun von den Transaktivisten als Hebel genutzt werden, um europaweit Druck auf die nationale Gesetzgebung auszuüben. Doch wir bleiben dran und unterstützen Aufklärungs- und Analysearbeit des Athena-Forums. International vernetzt sind wir stark und bereit für die nächste Runde gegen die Transgenderideologie.

Autorin

  • Die Redaktion des FrauenheldinnenMagazins begleitet die Arbeit von Frauenheldinnen e.V. journalistisch und dokumentarisch und bietet Raum für Analysen, Interviews, Berichte und Debattenbeiträge.

    Artikel anzeigen

0 Kommentare

Keinen Artikel verpassen, Newsletter abonnieren!

Newsletter abonnieren. Abmeldung jederzeit möglich. Datenschutzhinweise

Ein Projekt von

Frauenheldinnen e.V. – Die gemeinnützige Förderplattform

Frauenheldinnen e.V. – Die gemeinnützige Förderplattform

Mehr zum Thema:

Wer darf das Selbstbestimmungsgesetz nutzen?

Der Fall „Marla Svenja“ Liebich und die Konsequenzen

Das Selbstbestimmungsgesetz (SBGG) wird derzeit auf die Probe gestellt und was herauskommt, ist offen. Das Gesetz gibt jedem Menschen in Deutschland seit November 2024 das Recht, seinen Personenstandseintrag von männlich zu weiblich und umgekehrt ändern zu lassen, oder zu divers oder zu „ohne“. Der Landkreis Saalekreis hat Mitte Dezember 2025 beim Amtsgericht Halle beantragt, den Personenstandseintrag von „Marla Svenja“, geboren als Sven Liebich, wegen Missbrauchs des SBGG von weiblich auf männlich zurücksetzen zu lassen. Liebich, in der rechtsextremen Szene Sachsen-Anhalts verortet, hatte beantragt, den eigenen Personenstandseintrag – derzeit weiblich – auf divers ändern zu lassen und mit der Änderung den Namen Anne Frank zu tragen. Es ist der erste Fall seit Inkrafttreten des SBGGs, in dem die Behörden die Geschlechtszuordnung insgesamt rückgängig machen wollen.

mehr lesen

Nachruf auf eine große feministische Stimme

Zum Tod von Gabriele Meixner (16.9.1948-20.2.2026)

Wir verdanken Gabriele Meixner eine wichtige Erkenntnis: „Das erste in der Kunstgeschichte der Menschheit dargestellte Paar ist das Frauenpaar“. Diese These, die sie 1995 in ihrem Buch „Frauenpaare“ und der gleichnamigen Ausstellung durch zahlreiche Abbildungen untermauerte, ist bis heute nicht widerlegt. Damals spielte ihre Forschung im akademischen Diskurs kaum eine Rolle. Was möglicherweise daran lag, dass sie als Autodidaktin von Archäologen und Historikern bewusst nicht wahrgenommen wurde. Ironischerweise häufen sich in letzter Zeit archäologische Funde, die auf die Existenz mächtiger Herrscherinnen – einzeln oder paarweise – schließen lassen.

mehr lesen
Der Fall „Marla Svenja“ Liebich und die Konsequenzen

Wer darf das Selbstbestimmungsgesetz nutzen?

Der Fall „Marla Svenja“ Liebich und die Konsequenzen

Das Selbstbestimmungsgesetz (SBGG) wird derzeit auf die Probe gestellt und was herauskommt, ist offen. Das Gesetz gibt jedem Menschen in Deutschland seit November 2024 das Recht, seinen Personenstandseintrag von männlich zu weiblich und umgekehrt ändern zu lassen, oder zu divers oder zu „ohne“. Der Landkreis Saalekreis hat Mitte Dezember 2025 beim Amtsgericht Halle beantragt, den Personenstandseintrag von „Marla Svenja“, geboren als Sven Liebich, wegen Missbrauchs des SBGG von weiblich auf männlich zurücksetzen zu lassen. Liebich, in der rechtsextremen Szene Sachsen-Anhalts verortet, hatte beantragt, den eigenen Personenstandseintrag – derzeit weiblich – auf divers ändern zu lassen und mit der Änderung den Namen Anne Frank zu tragen. Es ist der erste Fall seit Inkrafttreten des SBGGs, in dem die Behörden die Geschlechtszuordnung insgesamt rückgängig machen wollen.

mehr lesen
Zum Tod von Gabriele Meixner (16.9.1948-20.2.2026)

Nachruf auf eine große feministische Stimme

Zum Tod von Gabriele Meixner (16.9.1948-20.2.2026)

Wir verdanken Gabriele Meixner eine wichtige Erkenntnis: „Das erste in der Kunstgeschichte der Menschheit dargestellte Paar ist das Frauenpaar“. Diese These, die sie 1995 in ihrem Buch „Frauenpaare“ und der gleichnamigen Ausstellung durch zahlreiche Abbildungen untermauerte, ist bis heute nicht widerlegt. Damals spielte ihre Forschung im akademischen Diskurs kaum eine Rolle. Was möglicherweise daran lag, dass sie als Autodidaktin von Archäologen und Historikern bewusst nicht wahrgenommen wurde. Ironischerweise häufen sich in letzter Zeit archäologische Funde, die auf die Existenz mächtiger Herrscherinnen – einzeln oder paarweise – schließen lassen.

mehr lesen