Mina Armani schreibt auf der Dialogplattform „Was ist eine Frau?“ aus ihrer Perspektive als Iranerin, die patriarchale und islamistische Frauenunterdrückung als staatliche Realität kennt. Ihr zentraler Kritikpunkt: Während im Westen Geschlecht zunehmend als Identitätsfrage verhandelt wird, bleibt die materielle und körperliche Unterdrückung von Frauen unsichtbar.
Zudem kritisiert sie die selektive Solidarität, um nicht zu sagen, Blindheit westlicher Debatten, die weder den Islamismus noch die GEnderidentitätsideologie klar benennen und im Ergebnis Frauen- und Homosexuellenrechte gleichermaßen schwächen.
Ein streitbarer Beitrag für einen Feminismus, der universal bleiben muss.





