Autor/Autorin: Sigrid Herrmann

Eva Engelken

Eva Engelken ist Gründerin und Vorsitzende von Frauenheldinnen e.V. und verantwortet die Rechtshilfe und strategische Entwicklung des Vereins. Sie organisiert Kampagnen, Veranstaltungen und Projekte zu Frauenrechten, Meinungsfreiheit und Rechtsstaatlichkeit und ist Gastgeberin der heroica – Konferenz für widerständige Frauen. Beruflich war sie viele Jahre in der strategischen Kommunikation und Beratung tätig. Sie schreibt im FrauenheldinnenMagazin vor allem zu Rechtshilfe, Kampagnen und frauenpolitischen Themen.

Artikel von: Eva Engelken

Warum Frauenorganisationen genau prüfen sollten, wem sie eine Bühne geben

Vorsicht vor islamistischen Dialogangeboten

Warum Frauenorganisationen genau prüfen sollten, wem sie eine Bühne geben

Frauenorganisationen werden zunehmend von islamischen Verbände eingeladen – unter Überschriften wie Dialog, Vielfalt oder Verständigung.
Doch was nach offenem Austausch klingt, ist in Wahrheit oftmals strategische Imagepolitik religiöser Netzwerke, die gesellschaftliche Legitimation suchen. Wer Frauenorganisationen auf dem Podium sitzen hat, kann sich anschließend als dialogbereit präsentieren – auch wenn innerhalb der eigenen Strukturen Geschlechtertrennung oder patriarchale Normen gelten.

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Der Fall Maur: Warum sich Wehren lohnt

Rechtshilfe Duwe vs. Transmedizin

Der Fall Maur: Warum sich Wehren lohnt

Ronas Fall hat gewirkt, Sabine Maur ist von ihren Spitzenämtern zurückgetreten, nachdem sie vor Gericht weitgehend unterlegen ist.1 Das ist keine Lappalie. Maur war bis Montag Vizepräsidentin der Bundespsychotherapeutenkammer, Präsidentin der Psychotherapeutenkammer Rheinland-Pfalz und als Mitautorin der nicht evidenzbasierten Leitlinie S2K neben Georg Romer eine der bekanntesten Köpfe der Transmedizin.

Ich freue mich mit Rona Duwe. Der Fall zeigt, dass es sich lohnt, nicht einzuknicken, sondern sich zur Wehr zu setzen. Allerdings zeigt er auch: Recht haben muss man sich leisten können. Es kostet Geld einen Anwalt zu bezahlen, es kostet Nerven einen Prozess durchzustehen. Überhaupt bedarf es einer gewissen inneren Stabilität, sich auf das Wagnis Gerichtsverfahren einzulassen.

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Klartext zu Leihmutterschaft: Es geht nicht um niedliche Babys – es geht um die Vermarktung weiblicher Körper

Essay Leihmutterschaft

Klartext zu Leihmutterschaft: Es geht nicht um niedliche Babys – es geht um die Vermarktung weiblicher Körper

Wir müssen endlich aufhören, über Leihmutterschaft zu sprechen, als ginge es um niedliche Babys für arme kinderlose Paare, deren Kinderwunsch wir aus Mitgefühl erfüllen sollten. Es geht nicht um mildtätiges Handeln. Worüber wir sprechen sollten, ist die Kommodifizierung des weiblichen Körpers – in einer Welt, in der Frauenkörper Brutkästen und Babys Handelsware sind, und deren Produktions- und Lieferketten rund um den Globus führen. Das Produkt, das wirtschaftlich nutzbar gemacht wird, ist die weibliche Reproduktionsfähigkeit.

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