Crowdfunding · Pressefreiheit · Frauenrechte

Gebannt, weil sie Frauen schützen wollte – jetzt braucht Judith unsere Hilfe

von | 5.06.26

Judith Basad

Die Journalistin Judith Sevinç Basad wurde von Meta auf Instagram und Facebook gesperrt – weil sie über Gewalt an Frauen und die staatliche Förderung von Prostitution berichtet hat. Sie hat sich gewehrt, vor Gericht gewonnen – und sitzt nun auf einer Anwaltsrechnung, die sie alleine nicht stemmen kann.

Judith ist Journalistin, Bestseller-Autorin und Gründerin der Medienplattform Triggerwarnung – eine der profiliertesten Kritikerinnen von Identitätspolitik und woker Ideologie im deutschsprachigen Raum. (Wer ist Judith? Hier geht’s zum Porträt.)

Im Dezember 2025 veröffentlichte sie auf Triggerwarnung einen Video-Podcast und einen investigativen Artikel zu einem Thema, das uns als Frauenheldinnen und als Mitglied im Verband Nordisches Modell sehr am Herzen liegt: der Kampf gegen die staatlich geförderte Prostitution in Deutschland. In ihrer Recherche legte sie offen, wie das Bundesprogramm „Demokratie leben!” Prostitution als harmlose „Sexarbeit” romantisiert – und damit Frauen in eine Situation drängt, die für viele mit Ausbeutung, Gewalt und Abhängigkeit verbunden ist. Ein Skandal, über den Judith berichtet hat – wofür Meta sie bestraft hat.

Denn Judith wurde nicht nur für ihre journalistische Arbeit bestraft. Sie wurde obendrein Opfer eines Systems, das Meta – nach Einschätzung der Kanzlei Steinhöfel – auch in anderen Fällen gezielt einsetzt: Großkanzleien werden engagiert, Gegner werden mit Mammutschriftsätzen bombardiert und Kosten in die Höhe getrieben. Das Ziel ist Einschüchterung. Das lassen wir uns nicht bieten.

Was Meta getan hat: Vollsperrung aller Accounts

Am 16. Dezember 2025 sperrte Meta ohne Vorwarnung sämtliche Accounts von Judith: ihren persönlichen Instagram-Account, den Triggerwarnung-Account – und sogar den Account ihres Katers Bibi Netanmiauu. Die Begründung hätte absurder nicht sein können: Judith soll mit einem Instagram-Beitrag über „Demokratie leben!”, auf dem die Beine einer Prostituierten zu sehen sind, „Handel mit Menschen” befördern. Judith hat keinen Handel mit Menschen befördert. Sie hat die staatlich finanzierte Beförderung von Menschenhandel kritisiert.

Noch fataler: Meta entsperrte die Accounts zunächst nach einer Prüfung – um sie daraufhin erneut zu sperren. Das lässt auf eine automatisierte KI-gesteuerte Sperrung schließen. Wegen technischer Probleme auf Meta-Seite konnte Judith nicht einmal Widerspruch einlegen. Besonders bitter: Sie erzielte gerade mit dem Instagram-Account ihrer jungen Medienplattform erste Reichweiten-Erfolge. Von jetzt auf gleich war ihre journalistische Arbeit lahmgelegt.

Also hatte sie die Wahl: Die Sperrung hinnehmen – oder sich juristisch zur Wehr setzen. Sie entschied sich für die juristische Gegenwehr. Und Frauenheldinnen hilft ihr dabei.

Der Weg vor Gericht – oder: Judith gegen Goliath

Dez. 2025 — Alle Accounts gesperrt. Judith beauftragt die Kanzlei Steinhöfel – eine der renommiertesten Kanzleien für Meinungsfreiheit in Deutschland. Steinhöfel mahnt Meta ab und stellt Antrag auf einstweilige Verfügung am Landgericht Berlin.

Jan. 2026 — Meta schickt eine Großkanzlei. Für einen Rechtsstreit über eine offensichtlich rechtswidrige Sperrung setzt Meta die Kanzlei Freshfields ein – und kämpft mit seitenlangen Schriftsätzen gegen eine einzelne Journalistin.

20. Jan. 2026 — Meta entsperrt alle Accounts – ohne Erklärung, kurz bevor das Gericht entscheiden muss. Ein klares Eingeständnis, dass die Sperrung nicht haltbar war.

März 2026 — Das Landgericht Berlin gibt Judith recht. Die Sperrung war rechtswidrig. Meta muss die Prozesskosten tragen. Judiths Rechtsposition wird ausdrücklich bestätigt. Meta legt umgehend Beschwerde ein – und zieht das Verfahren bis heute weiter in die Länge.

Warum wir jetzt sammeln

Judith hat gewonnen. Aber der Sieg hat einen Preis. Obwohl Meta die Prozesskosten erstatten muss, bleiben Anwaltskosten von rund 4.300 Euro bei Judith hängen. Als Selbstständige, die ihre Medienplattform gerade erst aufgebaut hat, kann sie diesen Betrag nicht alleine aufbringen.

Judith hat sich nicht einschüchtern lassen. Jetzt braucht sie uns.

4.300 Euro – das ist der Preis dafür, dass eine Frau Prostitution als Gewalt beim Namen nennt und sich nicht zum Schweigen bringen lässt. Um diesen Betrag vollständig zu decken, sammeln wir 5.400 Euro – 20 Prozent fließen als Kampagnenkosten an Frauenheldinnen, der Rest geht direkt an Judith. Hilf uns, diese Rechnung gemeinsam zu bezahlen.

Jede Spende zählt. Und jede Spende ist ein Signal: Wir lassen Frauen nicht alleine, die für andere Frauen kämpfen.

Judith dankt

„Ich bin den Frauenheldinnen wirklich unfassbar dankbar. Ihr habt mir in einer extrem belastenden Situation die Hand gereicht – und mir damit gezeigt, dass es sich lohnt, für feministische Ideale und Frauensolidarität zu kämpfen. Danke!”

Judiths Recherche

Wie setzt sich Judith Sevinç Basad für Frauenbelange ein?

Judith Sevinç Basad ist Bestseller-Autorin und Journalistin. Sie schrieb für Tagesspiegel, FAZ, NZZ und Die Welt, war Kolumnistin bei Cicero und absolvierte 2019 ein Volontariat im Feuilleton der Neuen Zürcher Zeitung. 2021 erschien ihr Bestseller „Schäm dich! Wie Ideologen die Welt in gut und böse teilen“. Seither gilt sie als eine der profiliertesten Kritiker von Identitätspolitik, Cancel Culture und woker Ideologie im deutschsprachigen Raum.

Nach Stationen bei BILD und NIUS, wo sie die Dokumentation „Trans ist Trend“ realisierte, gründete sie 2025 ihre eigene Medienmarke Triggerwarnung. Das Ziel: Moderner Journalismus über die heiklen Themen unserer Zeit, die Kritik am linksideologischen Mainstream zurück in die Mitte holt. Damit trifft sie einen Nerv. Videos und Texte von Triggerwarnung wie etwa ein Videopodcast mit Boris Palmer Biologin Marie-Luise Vollbrecht erreichen auf Social Media Hunderttausende bis Millionen Menschen

Judith ist eine Frau, die zu ihren Idealen steht – vor allem, wenn die Rechte von Frauen bedroht werden.  So kündigte sie ihren Job bei BILD – weil Axel-Springer-Chef Mathias Döpfner legitime Kritik an queerer Ideologie als „homophob“ diffamierte. Judith warf ihm in einem offenen Brief vor, woke Haltungen zu übernehmen – um seine Geschäfte mit woken US-Investoren nicht zu gefährden. 

In ihrem Dokumentarfilm „Trans ist Trend“ gehörte sie zu den ersten Journalistinnen, die die Schattenseiten des Trans-Aktivismus filmisch aufzeigte und kritisch über das Phänomen „Transsexualität“ berichtete. Sie ließ Psychiater, Eltern von Trans-Jugendlichen, Transfrauen, Lehrer, Lesben und Sportlerinnen zu Wort kommen, die über ihre negativen Erfahrungen und den ideologischen Charakter des Trans-Aktivismus berichten.

In einem anderen Video begleitete Judith eine kleine Gruppe von Lesben bei einer Demonstration in Berlin. Sie filmte, wie die Polizei die Frauen vor den Angriffen von Trans-Aktivisten und Transfrauen schützen musste. Der Grund: Die Frauen sagen, dass Männer keine Lesben sein können. Der Beitrag erreichte eine Million Klicks und wurde von Feministinnen auf der ganzen Welt übersetzt und geteilt.

Judith ist Frau, Journalistin, Feministin. Genau deshalb stehen wir an ihrer Seite.

Autorin

  • Die Redaktion des FrauenheldinnenMagazins begleitet die Arbeit von Frauenheldinnen e.V. journalistisch und dokumentarisch und bietet Raum für Analysen, Interviews, Berichte und Debattenbeiträge.

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