Frauen gegen das Kalifat, 4. Mai 2024

„Frauen gegen das Kalifat“ – Frauenheldinnen kommen zu Wort

von , | 7.05.24

Frauen gegen das Kalifat – Ute Lefelmann-Petersen und Astrid Warburg-Manthey | Collage unter Verwendung eines Fotos von Katsiaryna Endruszkiewicz auf Unsplash

Frauen gegen das Kalifat – Ute Lefelmann-Petersen und Astrid Warburg-Manthey | Collage unter Verwendung eines Fotos von Katsiaryna Endruszkiewicz auf Unsplash

Die Frau­en­hel­din­nen Ute Lefel­mann-Peter­sen und Astrid War­burg-Man­they tra­ten auf der Pro­test­ver­an­stal­tung „Gegen Kali­fat“ in Ham­burg auf. Wir ver­öf­fent­li­chen ihre Reden zum Nach­le­sen:

  1. Rede von Ute Lefel­mann-Peter­sen
  2. Rede Astrid War­burg-Man­they

Bericht von der Protestveranstaltung „Gegen Kalifat“

Da, wo am Sams­tag, den 27.04. 2024 die Anhän­ger der Kali­fats­be­we­gung und der als gesi­chert extre­mis­tisch isla­mis­ti­schen Bewe­gung  „Mus­lim Inter­ak­tiv“ ihre demo­kra­tie­feind­li­chen Ideen unge­hin­dert und laut­stark ver­brei­ten durf­ten, fand am 4. Mai 2024 in Ham­burg genau eine Woche spä­ter eine ganz ande­re Ver­an­stal­tung statt.

Gemein­sam setz­ten der Verein Säku­la­rer Islam, die Kultur­brü­cke Ham­burg, die Kur­di­sche Gemein­de Deutsch­land mit vie­len ande­ren demo­kra­ti­schen Orga­ni­sa­tio­nen ein kla­re Zei­chen gegen Isla­mis­mus und den damit ver­bun­de­nen Anti­se­mi­tis­mus, die im Kern den Wer­ten der frei­heit­li­chen Grund­ord­nung der Bun­des­re­pu­blik wider­spre­chen.

Die Ver­an­stal­ter rie­fen, gemein­sam mit Poli­ti­kern und Poli­ti­ke­rin­nen aller demo­kra­ti­scher Par­tei­en, auf zum brei­ten Wider­stand gegen Isla­mis­ten, die ganz unver­hoh­len die Scha­ria über das Grund­ge­setz stel­len, gegen die Grund­rech­te agi­tie­ren, das Grund­ge­setz der BRD als „Wer­te­dik­ta­tur „ dif­fa­mie­ren und nicht nur den Ham­bur­gern eine über­aus archai­sche Idee von Geschlech­ter­apart­heid prä­sen­tie­ren. 

Die Ver­an­stal­ter for­der­ten die Poli­tik sowie alle Bür­ge­rin­nen und Bür­ger auf, ein Zei­chen zu set­zen gegen die­se reli­gi­ös moti­vier­te anti­de­mo­kra­ti­sche Hal­tung und Bedro­hung unser viel­fäl­ti­gen Kul­tur der Gleich­be­rech­ti­gung ‚Tole­ranz und unein­ge­schränk­ten Pres­se­frei­heit.

 Ca. 1000 Ham­bur­ger folg­ten dem Auf­ruf der Ver­an­stal­ter und quit­tier­ten die zahl­rei­chen Reden mit viel Applaus. Die Erwar­tung der Ver­an­stal­ter und sicher­lich auch der Mehr­heit der Bevöl­ke­rung ist deut­lich: isla­mis­ti­sche Demons­tra­tio­nen, die die Abschaf­fung der Demo­kra­tie for­dern und deren Ersatz durch die reli­gi­ös moti­vier­te  Omni­po­tenz von Män­nern, die Abschaf­fung der Frau­en­rech­te und des Min­der­hei­ten­schut­zes, die­se Demons­tra­tio­nen dür­fen in Deutsch­land und ganz Euro­pa kei­nen Platz haben. 

Rede von Ute Lefelmann-Petersen

Mein Name ist Ute Lefel­mann-Peter­sen, ich spre­che hier zu Ihnen als Mit­glied des Ver­eins Säku­la­rer Islam, als Mit­glied von Frau­en­hel­din­nen e.V., als Inter­kul­tu­rel­le Trai­ne­rin mit eige­nem Unter­neh­men und als ehe­ma­li­ges, lang­jäh­ri­ges akti­ves Mit­glied der Grü­nen – und beson­ders spre­che ich zu Ihnen in mei­ner Eigen­schaft als Frau!

Die Per­spek­ti­ve, die ich beruf­lich und in mei­nem pri­va­ten Enga­ge­ment ein­neh­me, ist immer der Blick auf die Rol­le und den Sta­tus von Frau­en. Mich inter­es­siert die Wer­tig­keit von Frau­en in den ver­schie­de­nen Kul­tur­räu­men die­ser Welt. Es gibt nir­gend­wo ech­te Gleich­be­rech­ti­gung, aber es gibt gute Ent­wick­lun­gen, zum Bei­spiel hier in Euro­pa, in Deutsch­land!

Euro­pa hat im Hin­blick auf den sozia­len Sta­tus der Frau rich­tig was geschafft: von der Hexen­ver­bren­nung bis zur Teil­ha­be der Frau­en in allen Berei­chen des öffent­li­chen Lebens war es ein Jahr­hun­der­te lan­ger und har­ter Weg.Wir Frau­en hier in Euro­pa konn­ten uns gegen vie­le Wider­stän­de den Sub­jekt-Sta­tus erkämp­fen.

Aber heu­te betreibt die noch immer männ­lich domi­nier­te Poli­tik in Bund und Län­dern den Ver­rat an euro­päi­schen­Wer­ten und an allen frei­heits­su­chen­den Frau­en im Land, wenn Kali­fats­an­hän­ger und sons­ti­ge Isla­mis­ten in Schu­len, in der Poli­tik, hier bei uns in Deutsch­land, in Euro­pa im Öffent­li­chen Raum Gehör fin­den.

Ich schaue weni­ger fas­sungs­los auf die­se Isla­mis­ten, die am ver­gan­ge­nen Sams­tag genau hier den Sys­tem­ch­an­ge gefor­dert haben – die­se Leu­te wol­len und kön­nen sich nicht ändern! Wir wis­sen, was wir von ihnen und ihren­schwei­gen­den Sup­port­ern in den Islam­ver­bän­den zu hal­ten haben.

Ich schaue seit Jah­ren viel fas­sungs­lo­ser auf unse­re eige­nen, hier in Deutsch­land sozia­li­sier­ten Poli­ti­ke­rin­nen und Poli­ti­ker, die sich seit Jahr­zehn­ten über alle Mah­nun­gen und War­nun­gen unzäh­li­ger Kul­tur­in­si­der und ‑insi­de­rin­nen hin­weg­ge­setzt haben und jetzt, gemein­sam mit der gesam­ten Bevöl­ke­rung nicht nur in Ham­burg, vor einem rie­si­gen Scher­ben­hau­fen ihrer sub­stanz­lo­sen, per­mis­si­ven Islam­po­li­tik ste­hen.

Wie vie­le Zei­chen braucht es für unse­re ver­ant­wort­li­chen Poli­ti­ker denn noch, um die­sen reli­gi­ös moti­vier­ten Faschis­mus inklu­si­ve der ihm inne­woh­nen­den Frau­en­feind­lich­keit ernst zu neh­men?

Men­schen erwar­ten sich Schutz von der Poli­tik. Das ist ein selbst­ver­ständ­li­cher Anspruch.

Fan­gen Sie end­lich damit an, mei­ne Damen und Her­ren – beson­ders die Damen und Her­ren von den Grü­nen, die bis­her alle inter­nen Kri­ti­ke­rin­nen und Kri­ti­ker der fal­schen Tole­ranz als rechts und isla­mo­phob dis­kre­di­tie­ren.

Kin­der­kopf­tuch, Früh- und Zwangs­ver­hei­ra­tung, Poly­ga­mie, Fema­le Geni­tale Muti­la­ti­on, Voll­ver­schleie­rung – sofern das jemals zum euro­päi­schen kul­tu­rel­len Erbe Euro­pas gehör­te – hier ist es über­wun­den und soll­te kon­se­quent auf­ge­deckt und zurück­ge­drängt wer­den, um Frau­en vor den Zumu­tun­gen männ­li­cher Omni­po­tenz­be­stre­bun­gen zu schüt­zen.

Hie­si­ge Par­tei­en, die in einer selt­sa­men Kom­pli­zen­schaft den Akteu­ren und Akteu­rin­nen des fun­da­men­ta­lis­ti­schen Islam den roten Tep­pich aus­rol­len, bege­hen Ver­rat an uns Frau­en und gefähr­den den eigent­li­chen ideel­len Export­schla­ger Euro­pas. Die Rech­te und den sozia­len Sta­tus der Frau­en.

Wir hier in Deutsch­land, in Euro­pa haben die Frei­heit gegen Rechts­extre­me auf­zu­ste­hen UND gegen isla­mis­ti­sche Strö­mun­gen zu kämp­fen. Denn Isla­mis­mus ist eine Facet­te rechts­extre­mer Ideo­lo­gie und sie kommt inzwi­schen aus unse­rer Mit­te!

Rede von Astrid Warburg-Manthey

Lie­be Demo­kra­tin­nen, Teil­neh­me­rin­nen die­ser Demons­tra­ti­on!

Mein Name ist Astrid War­burg-Man­they, und ich befas­se mich seit bald 30 Jah­ren mit dem Islam, den Kon­flik­ten der unter­schied­li­chen Gesell­schafts­for­men und Vor­stel­lun­gen mit beson­de­rem Fokus auf Frau­en­rech­te.

Wir Kri­ti­ke­rIn­nen haben jah­re­lang vor den Risi­ken des poli­ti­schen Islam gewarnt. Wir haben auf­ge­klärt und berich­tet, sind dafür dif­fa­miert und dis­kre­di­tiert wor­den.

Nun die Bla­se der gro­ßen Illu­si­on geplatzt. Das Baga­tel­li­sie­ren, Igno­rie­ren und Tole­rie­ren des wuchern­den Isla­mis­mus mit sei­nen ver­meint­lich demo­kra­tisch ange­pass­ten lega­len Ver­ei­nen und Ver­bän­den hat dazu geführt, dass ver­gan­ge­nen Sams­tag Isla­mis­ten unge­hin­dert in Ham­burg auf­mar­schie­ren und ihr Ziel der Ver­nich­tung unse­rer Gesell­schaft offen skan­die­ren konn­ten!

Auch die größ­ten Islam­ver­bän­de in Deutsch­land ver­fol­gen eine kon­ser­va­tiv-ortho­do­xe Aus­le­gung des Islam. Mit zemen­tier­ten Geschlech­ter­rol­len, Geschlechts­rol­len­ste­reo­ty­pen, einem zutiefst miso­gy­nen Frau­en­bild, das hin­ter der Reli­gi­on „ver­steckt“ wird, und gesell­schaft­li­chen Leit­bil­dern, die teil­wei­se inkom­pa­ti­bel mit den Wert­vor­stel­lun­gen einer offe­nen, demo­kra­ti­schen Gesell­schaft und eines selbst­be­stimm­ten Lebens sind.

Die Empö­rung ist nun groß und Poli­ti­ker jed­we­der Cou­leur mah­nen „Kon­se­quen­zen“ an. Doch sind die­se Reak­tio­nen aus der Poli­tik tat­säch­lich glaub­wür­dig?
Denn: Einen Ver­bots­an­trag der fun­da­men­ta­lis­ti­schen Grup­pe Mus­lim Inter­ak­tiv durch die CDU-Frak­ti­on hat­ten SPD und Grü­ne abge­lehnt. Das freu­te die vom Ver­fas­sungs­schutz als Nach­fol­ge­or­ga­ni­sa­ti­on der rechts­extre­men Hizb ut-Tar­hir ein­ge­stuf­ten Anhän­ger von Mus­lim Inter­ak­tiv, denn so konn­ten sie ganz unpro­ble­ma­tisch ihre Demo hier am Stein­damm durch­füh­ren! Sie konn­ten ein „Kali­fat“ in Deutsch­land for­dern und unser Grund­ge­setz als „Wer­te­dik­ta­tur“ dif­fa­mie­ren. Ja, und nicht nur das: sie konn­ten uns „Ungläu­bi­gen“ dro­hen! Gemäß dem Mot­to, „wenn wir nicht so han­deln, wie sie es sich vor­stel­len, dann wer­den wir schon sehen, was wir davon haben!“.

Und was die­ses „dann“ bedeu­tet, haben wir mit­be­kom­men

  • bei der Fat­wa gegen Sal­man Rush­die, den Moham­med Kari­ka­tu­ren, dem Anschlag auf Char­lie Heb­do. 
  • Mus­li­mi­sche Mäd­chen und Frau­en spü­ren es täg­lich, wenn sie wegen ihrer Vor­stel­lun­gen eines frei­en, selbst­be­stimm­ten Lebens bedroht, ver­folgt, miss­han­delt oder auch ermor­det wer­den;
  • arran­gier­te Ehen, Min­der­jäh­ri­gen- und Zwangs­hei­ra­ten, sog. Ehren­mor­de, all das sind For­men von Gewalt, denen lei­der immer noch vie­le mus­li­mi­sche Mäd­chen und Frau­en auch in Deutsch­land, auch in Euro­pa aus­ge­setzt sind;
  • Das erle­ben Mäd­chen und Frau­en, wenn sie wegen Tra­di­ti­on und ver­meint­li­cher reli­giö­ser Pflicht grau­sam an den Geni­ta­li­en ver­stüm­melt wer­den; 
  • wenn sie ihre Freun­din­nen und erst recht Freun­de nicht aus­su­chen dür­fen;
  • wenn sie kei­ne unab­hän­gi­ge, freie, eige­ne Ent­schei­dung für ihr wei­te­res Leben tref­fen kön­nen, weil Vater, Bru­der, Onkel, Fami­lie, Com­mu­ni­ty ihren Wer­de­gang bestim­men, und  vor allem den zukünf­ti­gen Mann aus­su­chen;
  • wenn Mäd­chen in der Schu­le von mus­li­mi­schen Jungs bedroht wer­den, weil sie nach deren Vor­stel­lun­gen „unzüch­tig“ geklei­det sind, und sich gefäl­ligst ver­schlei­ern und sich züch­tig und ange­mes­sen klei­den sol­len;
  • wenn gera­de Leh­re­rin­nen beschimpft und bedroht wer­den, weil sie für mus­li­mi­sche Jungs Ungläu­bi­ge, Kuff’r sind, die weder ernst­ge­nom­men, noch denen Respekt ent­ge­gen gebracht wer­den muss;
  • wenn bei Ein­sät­zen der Ret­tungs­sa­ni­tä­ter, Feu­er­wehr und Poli­zist jeder Respekt vor ihnen als Per­son, als Mensch und deren gesell­schaft­lich wich­ti­ger Auf­ga­be fehlt,
  • wenn übels­te Gewalt gegen die­se Instru­men­te unse­res Staa­tes zur Unter­stüt­zung des Erhalts der Ord­nung aus­ge­übt wer­den.

War­um? Weil sie es ja machen kön­nen. Weil wir, wir Ungläu­bi­gen, in ihrer Vor­stel­lung so behan­delt wer­den kön­nen, uns sowie­so nicht weh­ren.

Falsch ver­stan­de­ne Tole­ranz hat zu die­sen Aus­wüch­sen geführt, und wird uns als „Schwä­che“ aus­ge­legt. Wir dür­fen nicht ver­ges­sen, dass der Islam eine zutiefst patri­ar­chal-archai­sche, miso­gy­ne Reli­gi­on ist, die nur dann, wenn sie reflek­tiert und der moder­nen Gesell­schaft ange­passt gelebt wird, im pri­va­ten Leben ihren spi­ri­tu­el­len Platz haben kann. Denn vie­le der Mus­li­me, die hier leben, stam­men aus auto­ri­tä­ren, ja oft fun­da­men­ta­lis­ti­schen Sys­te­men, und sind qua Erzie­hung und Sozia­li­sa­ti­on dar­auf gedrillt, Tole­ranz erst ein­mal als Schwä­che aus­zu­le­gen. Wer im Jugend­amt oder sozia­len Bereich tätig ist, wird von ent­spre­chen­den Erfah­run­gen berich­ten kön­nen.

Seit mehr als 25, ja bald 30 Jah­ren spre­che ich davon, dass unser Staat sich selbst aus­höhlt. Unse­re Demo­kra­tie bie­tet ihren Fein­den Mit­tel, sie aus­zu­höh­len, zu miss­brau­chen, um deren eige­ne, unde­mo­kra­ti­sche Zie­le durch­zu­set­zen. Unse­re Demo­kra­tie ist nach den furcht­ba­ren Zei­ten und Erfah­run­gen des Faschis­mus, sei­nen Unter­drü­ckungs­me­cha­nis­men, des furcht­ba­ren Holo­caust ent­stan­den. Es war das „Nie wie­der!“, und die Hoff­nung, dass das auch so wer­den wür­de.

Alle hier­le­ben­den Men­schen teil­ten die­se Erfah­run­gen, sehr vie­le als Täte­rIn­nen und ande­re als Opfer. Mit die­sem gemein­sa­men Ver­ständ­nis als Basis ist unser Grund­ge­setz ent­wor­fen und ver­ab­schie­det wor­den.

Anknüp­fend an die Wer­te von Auf­klä­rung, Frei­heit, Gleich­heit. Die ehe­ma­li­gen For­de­run­gen nach Frei­heit, Gleich­heit, Brü­der­lich­keit, zu denen die ich heu­te  auch Schwes­ter­lich­keit nen­nen möch­te. Und wir Frau­en knüpf­ten an den alten Kampf um unse­re Rech­te an. All die­se gesell­schaft­li­chen Erfah­run­gen und damit auch Zie­le feh­len den Men­schen, die aus patri­ar­chal-archai­schen Struk­tu­ren und meist isla­mi­schen Län­dern hier­her migrier­ten.

Auch das Bekennt­nis zu den Men­schen­rech­ten ist etwas, was für vie­le fremd, auf jeden Fall nicht ver­bind­lich ist. Denn die von zahl­rei­chen isla­mi­schen Län­dern anstatt der UN-Char­ta der Men­schen­rech­te unter­schrie­be­ne eige­ne „Kai­ro­er Erklä­rung“ stellt ein­deu­tig die Scha­ria, die isla­mi­schen Geset­ze, über alle ande­ren, „von Men­schen gemach­ten“. Daher sind Men­schen­rech­te oder auch unse­re Ver­fas­sung – wenn über­haupt – zweit­ran­gig.

Wir haben in den Jahr­zehn­ten nach dem Krieg eine unglaub­li­che Über­heb­lich­keit ent­wi­ckelt, die uns anneh­men lässt, unse­re Gesell­schaft sei das, was alle Men­schen doch erstre­ben müss­ten! Und haben dabei völ­lig aus­ge­schlos­sen, dass es durch­aus ande­re, sogar sehr vie­le Men­schen gibt, die die­se Wer­te, und erst recht damit ver­bun­de­nen Nor­men über­haupt nicht inter­es­siert! Son­dern die die Frei­heit hier dazu nut­zen, ihre Vor­stel­lun­gen von Gesell­schaft umzu­set­zen!

Wir Deut­schen haben in unse­rer Über­heb­lich­keit auch gedacht, wir könn­ten uns von den Kri­te­ri­en der Flücht­lings­kon­ven­ti­on ent­fer­nen, und ein­fach alle auf­neh­men. Doch es kamen natür­lich nicht nur Demo­kra­tie­freun­de und Frie­dens­ak­ti­vis­ten. Aber es hieß unbe­irrt wei­ter: Wir schaf­fen das!

Die­ses Cre­do hat lei­der zum Auf­blü­hen eines gera­de von jun­gen Men­schen gewoll­ten Isla­mis­mus geführt.

Gemäß einer aktu­el­len Umfra­ge des Kri­mi­no­lo­gi­schen Insti­tuts Nie­der­sach­sen in 9. Klas­sen unter jun­gen Mus­li­men wol­len fast 46% einen isla­mi­schen Got­tes­staat, ein Kali­fat hier in Deutsch­land, die Hälf­te der Befrag­ten glaubt, dass ein­zig der Islam alle der­zei­ti­gen Pro­ble­me lösen kann, mehr als 1/3 befür­wor­tet Gewalt und fast 70% hal­ten den Koran für wich­ti­ger als die deut­schen Geset­ze. 

Jeder 4. Stu­dent der isla­mi­schen Theo­lo­gie wünscht eine Isla­mi­sie­rung des dt.Rechtssystems. Fast genau­so vie­le wol­len eine Isla­mi­sie­rung der Poli­tik. Die isla­mi­sche Geschlecht­er­ord­nung wol­len knapp 23 %, über 60% schüt­teln Frau­en nicht die Hand und fin­den das rich­tig. Und beson­ders erschre­ckend: 6% fin­den akti­ve Gewalt gegen Nicht-Mus­li­me in Ord­nung!

Immer mehr Mus­li­me wün­schen, dass der Islam mit der Scha­ria die über­ge­ord­ne­te Macht dar­stellt, an der sich alle zu ori­en­tie­ren und hal­ten haben.

Nai­ver­wei­se wur­de ange­nom­men, unse­re frei­heit­lich demo­kra­ti­sche Gesell­schaft sei so erstre­bens­wert, ein regel­rech­ter Selbst­gän­ger, dass die Inte­gra­ti­on schon von allein lau­fen wür­de. Sicht­ba­re Pro­ble­me wur­den igno­riert, tabui­siert, baga­tel­li­siert. Oder durch posi­ti­ven Ras­sis­mus a la „alle Flücht­lin­ge sind per se gut“ klein gere­det. Dass vie­le der Hier­her­kom­men­den unse­re Wer­te nicht tei­len, mein­ten kul­tur­re­la­ti­vis­ti­sche Stim­men, kön­ne unse­re Gesell­schaft schon aus­hal­ten, davon lebe doch die Demo­kra­tie.

Und wenn sie lan­ge genug hier sei­en, dann wür­den sie qua­si von selbst inte­griert.

Wir sehen jetzt jedoch ein glas­kla­res Bil­dungs- und Inte­gra­ti­ons­ver­sa­gen.

Denn:

  • Mäd­chen und Frau­en sind immer stär­ker gewalt­tä­ti­gen und vor allem sexua­li­sier­ten Über­grif­fen aus­ge­setzt,
  • und immer mehr jüdi­sche Mit­bür­ge­rIn­nen wer­den beschimpft, bedroht, über­fal­len;
  • Juden schrän­ken vor Angst ihr sozia­les Leben ein, gehen abends nicht mehr auf die Stra­ße, nicht mehr an die Uni; 
  • auch schon vor dem 7. Okto­ber, nach den Pogro­men der Hamas an der jüdi­schen Bevöl­ke­rung hat­te die Zahl der Über­grif­fe auf jüdi­sche Mit­bür­ge­rIn­nen wei­ter zuge­nom­men, jetzt ver­viel­facht sie sich.

All das zeigt, dass der laten­te, gären­de Anti­se­mi­tis­mus nun offen Bahn bricht. Eine Poli­ti­ke­rin wie Clau­dia Roth sowie Kul­tur­schaf­fen­de, die zu anti­se­mi­ti­schen Äuße­run­gen unver­hoh­len Bei­fall klat­schen, scha­den unse­rer Gesell­schaft mas­siv. Clau­dia Roth besaß auch die Imper­ti­nenz, bei einer Iran­rei­se dort Kopf­tuch zu tra­gen! Das dort, wo seit Jah­ren Mäd­chen und Frau­en und zuneh­mend auch männ­li­che Unter­stüt­ze­rIn­nen unter Lebens­ge­fahr auf die Stra­ße gehen, um gegen die ver­meint­lich isla­mi­sche Ver­schleie­rung und Unter­drü­ckung durch das Mul­lah-Regime zu demons­trie­ren.

Deutsch­land han­delt und sub­ven­tio­niert ein Regime wie den Iran, der als obers­tes Ziel die Aus­lö­schung Isra­el pro­pa­giert. Gleich­zei­tig gilt als deut­sche Staats­rä­son, an der Sei­te Isra­els zu ste­hen und dafür zu sor­gen, dass es nie wie­der einen Geno­zid am jüdi­schen Volk geben wird.

Wie passt das zusam­men? Wenn unse­re Poli­ti­ke­rIn­nen das ernst neh­men wür­den, dürf­ten sie dem Iran kei­nen roten Tep­pich aus­rol­len! Sie müss­ten sofort han­deln, wenn isla­mis­ti­sche Bestre­bun­gen sicht­bar wer­den und dürf­ten sich nicht scham­haft weg­du­cken.

Und was macht unse­re Ham­bur­ger Bür­ger­schaft? Wider bes­se­res Wis­sen oder bes­ser: vol­ler unbe­darf­ter Igno­ranz, und der Angst im Hin­ter­grund, sonst als „isla­mo­phob“ bezeich­net zu wer­den, besteht das IZH, das isla­mi­sche Zen­trum Ham­burg als euro­päi­sche Zen­tra­le des ira­ni­schen Geheim­diens­tes fröh­lich wei­ter. Von hier wer­den Exil-Ira­ne­rIn­nen bespit­zelt, bedroht, bei Bedarf auch ermor­det. Deren Fami­lie im Iran sich bei abwei­chen­dem, d.h. regie­rungs­kri­ti­schen Ver­hal­ten der Ange­hö­ri­gen in Euro­pa eben­falls in Gefahr befin­det, z.B. inhaf­tiert und gefol­tert zu wer­den.

Hier wird auch wei­ter mit der Schura zusam­men­ge­ar­bei­tet, in der z.B. die afgha­ni­sche Moschee sitzt, in deren Umfeld sich uni­so­no alle IS-Rück­keh­re­rIn­nen aus Syri­en radi­ka­li­siert haben, die in Ham­burg vor dem Gericht stan­den und sich straf­recht­lich ver­ant­wor­ten muss­ten. Das ist bekannt, ich habe es seit Jah­ren immer wie­der gesagt.  

Was die For­de­rung nach einem Kali­fat bedeu­tet, sehen wir im Iran, in Afgha­ni­stan, das erle­ben wir bei dem Ter­ror, den die IS, Daesh über Syri­en gebracht haben. Wo gan­ze Regio­nen nach dem Bild eines Kali­fats von den Sala­fis­ten mit Mord und Ter­ror umge­setzt wur­den. Oder in Nige­ria, wo Boko Haram Mäd­chen ent­füh­ren und ver­schlep­pen, sie ver­hei­ra­ten, ver­ge­wal­ti­gen, um ‚wah­re“ Mus­li­me zu „pro­du­zie­ren“ und zwin­gen, nach den Vor­stel­lun­gen des Isla­mis­mus zu leben.

Die For­de­rung nach einem Kali­fat zeigt die offe­ne Ableh­nung unse­rer frei­heit­li­chen-demo­kra­ti­schen Grund­ord­nung. Die Ver­ach­tung gegen­über unse­rer Ver­fas­sung wird in der Bezeich­nung „Wer­te­dik­ta­tur“ sicht­bar. Nicht nur, aber beson­ders wir Frau­en müs­sen ein sol­ches fürch­ten und uns ent­schie­den dage­gen­stem­men, dass wei­te­re Scha­ria-Struk­tu­ren hier suk­zes­si­ve Fuß fas­sen kön­nen! 

Gera­de Ham­burg soll­te sich sei­ner Erfah­run­gen mit Isla­mis­ten erin­nern, denn schon die Ter­ro­ris­ten von 9/11 hat­ten lan­ge hier im Unter­grund gelebt, und die Vor­tei­le unse­rer Gesell­schaft und auch der dama­li­gen Bil­dungs­mög­lich­kei­ten genutzt, um das ver­hass­te Ame­ri­ka als Sym­bol des ungläu­bi­gen Wes­tens, des Kapi­ta­lis­mus und der Demo­kra­tie anzu­grei­fen.

Es ist unfass­bar, dass schon unter der Merkel’schen Regie­rung jede Kri­tik am Islam als „isla­mo­phob“ gebrand­markt wur­de; „Isla­mo­pho­bie“ ist übri­gens eben­so wie „anti­mus­li­mi­scher Ras­sis­mus“ ein Kunst­be­griff, den Aya­tol­lah Kho­mei­ni kre­iert hat und den die kul­tur­re­la­ti­vis­ti­schen Anhän­ge­rIn­nen vol­ler Freu­de als Kampf­be­griff gegen alle Islam-Kri­ti­ke­rin­nen über­nom­men haben.

Wenn schon die Zeit unter Mer­kel von Igno­ranz, Baga­tel­li­sie­ren und einem unglaub­li­chen Euphe­mis­mus gegen­über der unge­steu­er­ten Migra­ti­on nach Deutsch­land geprägt war, so hat unse­re Ampel­ko­ali­ti­on die Miss­ach­tung unse­rer demo­kra­ti­schen Wer­te und Nor­men durch ihre ideo­lo­gi­sche Unbe­darft­heit noch ein­mal getoppt. 

Unse­re Innen­mi­nis­te­rin Nan­cy Fae­ser hat allen Erns­tes den unter der Vor­gän­ger­re­gie­rung ein­ge­rich­te­ten „Arbeits­kreis Isla­mis­mus“ nach einem Jahr des Bestehens wie­der auf­ge­löst. Als Grund benann­te sie: „die wer­den nicht mehr gebraucht“!

Geflis­sent­lich wur­den alle Kri­ti­ke­rIn­nen von poli­ti­schen Islam und Isla­mis­mus als „rechts“ dif­fa­miert, gro­ße Demos in Deutsch­land gegen „rechts“ gepusht, und dabei völ­lig igno­riert, dass vie­le der als „rechts“ gebrand­mark­ten Men­schen (außer den rechts­extre­men natür­lich) tat­säch­lich die­je­ni­gen sind, die unse­re Demo­kra­tie, unse­re Wer­te und Nor­men bewah­ren und schüt­zen wol­len! Was eher noch als kon­ser­va­tiv bezeich­net wer­den kann, im Sin­ne von kon­ser­va­re – bewah­ren. 

Dass die fun­da­men­ta­lis­ti­sche isla­mi­sche Ideo­lo­gie genau­so faschis­to­ide, tota­li­tä­re Vor­stel­lun­gen und Zie­le hat wie die rechts­extre­men Grup­pie­run­gen?
Dass die­se sich in ihrer Miso­gy­nie, ihrem Ziel einer rigi­den, frau­en­feind­li­chen tota­li­tä­ren Gesell­schaft ähn­lich sind? Egal.

Wir erle­ben neben die­sen bit­te­ren Erfah­run­gen der Kali­fat-rufen­den Isla­mis­ten das Anwach­sen eines immer unge­nier­ter offen zuta­ge tre­ten­den Anti­se­mi­tis­mus. Denn der Islam, erst recht der lega­lis­ti­sche Isla­mis­mus ist anti­se­mi­tisch. Ent­ge­gen den vie­len libe­ra­len und säku­la­ren Mus­li­men in Deutsch­land, die die Absur­di­tät der Über­tra­gung der Schrif­ten aus dem 7. Jahr­hun­dert nach Chris­tus in die heu­ti­ge Zeit reflek­tie­ren und abs­tra­hie­ren, wird genau die­se buch­sta­ben­treue Les­art von den vie­len Fun­da­men­ta­lis­tIn­nen gelebt und gefor­dert!

Lei­der haben auch vie­le unse­rer Poli­ti­ke­rIn­nen immer noch nicht begrif­fen, dass Art.4 GG, die Reli­gi­ons­frei­heit, sowohl eine posi­ti­ve als auch nega­ti­ve Reli­gi­ons­frei­heit bedingt. Und Gren­zen dort sind, wo unse­re Demo­kra­tie die Rech­te ande­rer Men­schen, beson­ders Anders­gläu­bi­ger, und ganz beson­ders auch Nicht-Gläu­bi­ger oder „Abtrün­ni­ger“, Apo­sta­ten gefähr­det wer­den.

Unse­re Tole­ranz, die mit der Demo­kra­tie ein­her­geht, wird aus­ge­nutzt, um sie zu zer­stö­ren.

Ohne frei­heit­li­chen-demo­kra­ti­sche Grund­ord­nung gibt es kei­ne Reli­gi­ons­frei­heit!

Es ist beschä­mend, dass einer Isla­mis­tin wie Kho­la Maryam Hübsch, die der Ahma­di­y­ya-Sek­te ange­hört, in einer Talk­show der Raum gelas­sen wird, über die Vor­zü­ge des Kali­fats und der Scha­ria zu schwa­dro­nie­ren. Nur weil eine Per­son elo­quent ist, erhö­hen sich nicht die Bedeu­tung und der Wahr­heits­ge­halt des Gesag­ten. Übri­gens, die­se Sek­te, die einen „Kali­fen“ als welt­wei­tes Ober­haupt hat, und die Scha­ria neben dem GG als Grund­la­ge der Recht­spre­chung sieht, hat eine Aner­ken­nung als Kör­per­schaft öffent­li­chen Rechts! Ohne Wor­te.

Ham­burg ver­sucht nun das, was wir schon seit Jahr­zehn­ten for­dern, näm­lich ein Ver­schleie­rungs­ver­bot, zumin­dest in einem klei­nen Umfang durch­set­zen. Dass näm­lich die Gesichts­ver­hül­lung an Ham­bur­ger Schu­len ver­bo­ten wer­den soll. Es ist schon eine Absur­di­tät, dass wir die­se zuneh­men­de Ver­schleie­rung unter dem Deck­män­tel­chen der Reli­gi­ons­frei­heit über­haupt immer wei­ter zuge­las­sen haben. Und Mäd­chen damit ihrer Frei­heit berau­ben.

Ber­lin hat das Neu­tra­li­täts­ge­setz, das Leh­re­rin­nen und Päd­ago­gin­nen in öffent­li­chen Schu­len das Tra­gen eines Kopf­tuchs ver­bie­tet. Stän­dig wird ver­sucht, das Neu­tra­li­täts­ge­setz zu kip­pen. Nun mach­te allen Erns­tes die ehe­ma­li­ge Ber­li­ner Jus­tiz­se­na­to­rin, eine Lin­ke, den Vor­schlag, das Gesetz ganz abzu­schaf­fen. War­um? Weil es nicht mehr zeit­ge­mäß sei. Und eine Frau im Staats­dienst mit Hijab oder ande­rer Ver­schleie­rung genau­so wun­der­ba­ren Staats­dienst voll­brin­gen kann wie eine ohne. Da hat wie­der ein­mal jemand nicht ver­stan­den, wel­ches über­ge­ord­ne­te Ziel dem Islam inne­wohnt, dass näm­lich die Gemein­schaft der Mus­li­me, die Umma, immer grö­ßer wird und sich welt­weit aus­dehnt.

Das Pro­blem ist, dass gera­de so unbe­darf­te und oder ideo­lo­gisch gepräg­te Per­so­nen so zen­tra­le Funk­tio­nen bzw. Posi­tio­nen beset­zen. Denn auch Nan­cy Fae­ser hat sich bis­her im Hin­blick auf die Rech­te von uns Frau­en eben­so wenig her­vor­ge­tan wie die sog. Frau­en- und Fami­li­en­mi­nis­te­rin Lisa Paus. 

Die­se gan­ze Igno­ranz führt dazu, dass immer mehr Kri­ti­ke­rin­nen gefähr­det sind. Sie wer­den durch kon­ser­va­ti­ve und fun­da­men­ta­lis­ti­sche Mus­li­me bedroht, und benö­ti­gen Per­so­nen- bzw. Poli­zei­schutz.

Die­se Igno­ranz führt dazu, dass sich immer mehr jüdi­sche Men­schen unsi­cher füh­len, bedroht wer­den, Ängs­te haben, Schutz brau­chen.

Unse­re Igno­ranz, gepaart mit der Über­heb­lich­keit, unse­re Gesell­schaft sei uni­ver­sell erstre­bens­wert, führt dazu, dass auch immer mehr Sexu­al­straf­ta­ten und Straf­ta­ten gegen die kör­per­li­che Unver­sehrt­heit aus­ge­übt wer­den.

Vie­le Frau­en­häu­ser haben über ver­hält­nis­mä­ßig migran­ti­sche Frau­en, die häus­li­cher Gewalt aus­ge­setzt waren. War­um? Weil Erzie­hung und Sozia­li­sa­ti­on in den isla­mi­schen, meist sehr patri­ar­cha­len, oft patri­ar­chal-archai­schen Struk­tu­ren in Fami­li­en und Com­mu­ni­ties den Mäd­chen und Frau­en nur eine unter­ge­ord­ne­te Rol­le zuwei­sen.  Denn sie sind lt. Koran zwar „gleich­wer­tig vor Gott“ aber nicht gleich­be­rech­tigt. 

Und dass Mus­li­me eine Son­der­rol­le haben, weil ande­re Kul­tu­ren und Reli­gio­nen in Deutsch­land und Euro­pa nicht durch die­se gewalt­tä­ti­gen und demo­kra­tie­feind­li­chen Hand­lun­gen und Äuße­run­gen auf­fal­len. Weder Chris­ten, Bud­dhis­ten, Juden noch Hin­dus.

Nur im Islam wird gegen Apo­sta­ten, Ungläu­bi­ge und die Auf­nah­me­ge­sell­schaft gehetzt. War­um?

Der Islam ist die ein­zi­ge mono­the­is­ti­sche, abra­ha­mi­ti­sche Reli­gi­on, die unge­hin­dert ihren Abso­lut­heits­an­spruch äußern kann. Wo die Got­tes­häu­ser, die Moscheen, mit viel Geld aus dem Aus­land, aus Staa­ten wie der immer kon­ser­va­ti­ver und tota­li­tä­rer wer­den­den Tür­kei, oder dem waha­bi­ti­schen Sau­di-Ara­bi­en unter­stützt und finan­ziert wer­den. Und deren Kampf gegen die Moder­ne in den hie­si­gen Moscheen und Kul­tur­ver­ei­nen wei­ter geführt wird.

Ein Islam, der unse­re Wer­te von Frei­heit, Demo­kra­tie, Gleich­be­rech­ti­gung und Men­schen­rech­ten miss­ach­tet, und als Isla­mis­mus in die Zeit vor der Auf­klä­rung zurück­füh­ren will bzw. wird, darf nicht die Mög­lich­keit haben, sich hier immer wei­ter aus­zu­brei­ten!

Unse­re Poli­ti­ke­rIn­nen müs­sen uns Kri­ti­ke­rIn­nen, die wir auf viel­fäl­ti­ge Wei­se teil­wei­se seit Jahr­zehn­ten den Islam und die zahl­rei­chen Kon­flik­te beob­ach­ten, ana­ly­sie­ren und Lösungs­an­sät­ze erar­bei­ten, end­lich Gehör schen­ken. Und zwar sofort! Nicht erst, wenn wie­der etwas pas­siert, und dann nur kurz­fris­tig medi­al wirk­sam, dann inter­es­siert nicht mehr das Geschwätz des Vor­ta­ges!

Denn Isla­mis­mus, der unse­re Demo­kra­tie unter­wan­dert und mit eige­nen Mit­teln aus­höhlt, um unse­re Gesell­schaft und per­spek­ti­visch auch die­sen ‑Staat zu zer­stö­ren, beseht nicht nur aus Mus­lim­brü­dern. IS, Daesh, Dschi­ha­dis­ten, Sala­fis­ten, Grau­en Wöl­fen, Mus­lim inter­ak­tiv! Die­se alle sind offe­ne Fein­de unse­res Staa­tes, unse­rer der offe­nen Gesell­schaft. Doch es gibt mitt­ler­wei­le immer mehr Geg­ner unse­res Sys­tems, wie wir an den aktu­el­len Stu­di­en vom Kri­mi­no­lo­gi­schen Insti­tut Nie­der­sach­sen und den Unter­su­chun­gen zur Hal­tung der mus­li­mi­schen Theo­lo­gie­stu­den­ten sehen kön­nen.

Weh­ret den Anfän­gen zu sagen, ist schon fast zu spät. Wir müs­sen sofort han­deln.

Für Frei­heit, Gleich­be­rech­ti­gung, Demo­kra­tie und Men­schen­rech­te!

Gegen jeden Anti­se­mi­tis­mus und Isla­mis­mus!

Ich bedan­ke mich für Ihre Auf­merk­sam­keit!

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