Lesetipp in der NZZ: Plädoyer für eine liberale Kultur

„Woke Fanatiker lassen sich, wie alle Fanatiker, nicht zur Vernunft bringen“

von | 18.07.23

NZZ, 18.07.2023: „In Amerika greift die Ideologie des Wokeismus um sich. Wir Europäer erhalten eine Anschauung davon, was uns erst noch bevorsteht“ von Ayaan Hirsi Ali.

In ihrem empfehlenswerten Essay deckt die Autorin die Gefahren der aus den USA zu uns schwappende Ideologie des Wokeismus auf: Sie gebe nur vor, Lösungen zu liefern. In Wahrheit wollten die „woken Fanatiker“ unsere demokratischen Institutionen zerstören und „ihren eigenen Gottesstaat anstreben“, somit beruhe „ihre Macht teilweise auf einer Täuschung – und trotzdem ist sie sehr stark.“ Man könne sie nicht im Wege des „Appeasement“ „beschwichtigen“, sondern man müsse „mutig für unsere liberale Kultur eintreten.“

Zum Artikel

Autorin

  • Die Redaktion des FrauenheldinnenMagazins begleitet die Arbeit von Frauenheldinnen e.V. journalistisch und dokumentarisch und bietet Raum für Analysen, Interviews, Berichte und Debattenbeiträge.

    Artikel anzeigen

0 Kommentare

Keinen Artikel verpassen, Newsletter abonnieren!

Newsletter abonnieren. Abmeldung jederzeit möglich. Datenschutzhinweise

Ein Projekt von

Frauenheldinnen e.V. – Die gemeinnützige Förderplattform

Frauenheldinnen e.V. – Die gemeinnützige Förderplattform

Mehr zum Thema:

Wer darf das Selbstbestimmungsgesetz nutzen?

Der Fall „Marla Svenja“ Liebich und die Konsequenzen

Das Selbstbestimmungsgesetz (SBGG) wird derzeit auf die Probe gestellt und was herauskommt, ist offen. Das Gesetz gibt jedem Menschen in Deutschland seit November 2024 das Recht, seinen Personenstandseintrag von männlich zu weiblich und umgekehrt ändern zu lassen, oder zu divers oder zu „ohne“. Der Landkreis Saalekreis hat Mitte Dezember 2025 beim Amtsgericht Halle beantragt, den Personenstandseintrag von „Marla Svenja“, geboren als Sven Liebich, wegen Missbrauchs des SBGG von weiblich auf männlich zurücksetzen zu lassen. Liebich, in der rechtsextremen Szene Sachsen-Anhalts verortet, hatte beantragt, den eigenen Personenstandseintrag – derzeit weiblich – auf divers ändern zu lassen und mit der Änderung den Namen Anne Frank zu tragen. Es ist der erste Fall seit Inkrafttreten des SBGGs, in dem die Behörden die Geschlechtszuordnung insgesamt rückgängig machen wollen.

mehr lesen

Transmedizin: Keine Einschränkung der elterlichen Sorge

Gericht stoppt Eilantrag auf transmedizinische Maßnahme

Indirekt zum Thema transmedizinischer Eingriffe bei Minderjährigen gehört auch die Frage, ob Eltern das Sorgerecht entzogen werden kann, wenn sie solchen Maßnahmen nicht zustimmen. Leider bietet das SBGG die Möglichkeit, ein elterliches Veto gegen eine Transition zu überstimmen. Und in der Folge können Behörden Eltern das Sorgerecht entziehen, was fatal ist, denn dann werden Eltern entmachtet, die eigentlich ihr Kind vor lebenslänglicher Verletzung schützen wollen. Zum Glück gibt es Eltern, die dagegen vor Gericht zur Wehr setzen.

mehr lesen
Der Fall „Marla Svenja“ Liebich und die Konsequenzen

Wer darf das Selbstbestimmungsgesetz nutzen?

Der Fall „Marla Svenja“ Liebich und die Konsequenzen

Das Selbstbestimmungsgesetz (SBGG) wird derzeit auf die Probe gestellt und was herauskommt, ist offen. Das Gesetz gibt jedem Menschen in Deutschland seit November 2024 das Recht, seinen Personenstandseintrag von männlich zu weiblich und umgekehrt ändern zu lassen, oder zu divers oder zu „ohne“. Der Landkreis Saalekreis hat Mitte Dezember 2025 beim Amtsgericht Halle beantragt, den Personenstandseintrag von „Marla Svenja“, geboren als Sven Liebich, wegen Missbrauchs des SBGG von weiblich auf männlich zurücksetzen zu lassen. Liebich, in der rechtsextremen Szene Sachsen-Anhalts verortet, hatte beantragt, den eigenen Personenstandseintrag – derzeit weiblich – auf divers ändern zu lassen und mit der Änderung den Namen Anne Frank zu tragen. Es ist der erste Fall seit Inkrafttreten des SBGGs, in dem die Behörden die Geschlechtszuordnung insgesamt rückgängig machen wollen.

mehr lesen
Gericht stoppt Eilantrag auf transmedizinische Maßnahme

Transmedizin: Keine Einschränkung der elterlichen Sorge

Gericht stoppt Eilantrag auf transmedizinische Maßnahme

Indirekt zum Thema transmedizinischer Eingriffe bei Minderjährigen gehört auch die Frage, ob Eltern das Sorgerecht entzogen werden kann, wenn sie solchen Maßnahmen nicht zustimmen. Leider bietet das SBGG die Möglichkeit, ein elterliches Veto gegen eine Transition zu überstimmen. Und in der Folge können Behörden Eltern das Sorgerecht entziehen, was fatal ist, denn dann werden Eltern entmachtet, die eigentlich ihr Kind vor lebenslänglicher Verletzung schützen wollen. Zum Glück gibt es Eltern, die dagegen vor Gericht zur Wehr setzen.

mehr lesen