Dachkampagne „Unzensiert – Freie Frauen freie Meinung“

Berliner Erklärung – Bündnis Redefreiheit

von | 15.04.26

Forderungen zur Umsetzung staatlich garantierter Meinungsfreiheit

Die grundgesetzlich garantierte Meinungsfreiheit ist unter Beschuss. Frauenheldinnen e. V. sind direkt davon betroffen, indem uns ein transidenter Mann verbieten will, ihn weiterhin als Mann zu bezeichnen. Das Bündnis Redefreiheit stellt in seiner am 8. April 2026 veröffentlichten Berliner Erklärung Forderungen, um die Meinungsfreiheit zu verteidigen und den öffentlichen Diskurs zu verbreitern. Zu den Erstunterzeichnerinnen gehören Eva Engelken und Stephanie Adam vom Vorstand von Frauenheldinnen e. V. und Sabine Beppler-Stahl. Eva Engelken sagt: „Freiheit setzt voraus, die Realität benennen zu dürfen. Heutzutage muss man das notfalls vor Gericht durchsetzen.“

Gefährdung der Meinungsfreiheit

Das Bündnis Redefreiheit sieht den öffentlichen Meinungskorridor durch verschiedene Maßnahmen verengt: Unter anderem etwa durch soziale Sanktionen wie Ausladungen, berufliche Nachteile oder Kontokündigungen bei unerwünschten Meinungen und eine zunehmende Nutzung von Kampfbegriffen wie „Verschwörungstheoretiker“ oder „TERF“, um sich nicht mit den Argumenten der so Angesprochenen auseinandersetzen zu müssen. Auch die Wissenschaft werde zunehmend politisiert. Daneben werden staatliche Maßnahmen ergriffen (z. B. Ausweitung von Straftatbeständen wie Beleidigung und Volksverhetzung), um die Meinungsfreiheit strukturell zu beschneiden.

Das alles führe dem Bündnis Redefreiheit zufolge zu einer Erosion der freiheitlich demokratischen Grundordnung.

Forderungen des Bündnisses Redefreiheit

Das Bündnis Redefreiheit pocht auf die Meinungsfreiheit im Grundgesetz. In der öffentlichen Diskurskultur solle unter anderem auf unklare Begriffe wie „Hass und Hetze“ oder „Desinformation“ verzichtet werden. Auch die Rücknahme der Verschärfungen bei Volksverhetzung und das Ende staatlicher Finanzierung von Meldestellen und Faktencheckern sieht das Bündnis Redefreiheit als unabdingbar, um den öffentlichen Diskurs wieder zu verbreitern und Meinungen nicht zu unterdrücken. Weitere Forderungen sind die Ablehnung der  Chatkontrolle, desWHO-Pandemievertrags (in der 2025er Fassung) und von Teilen des Digital Service Acts. In der Wissenschaft muss es wieder eine klare Trennung zwischen Wissenschaft und Politik geben und die Wissenschaft darf keine politische Autorität für sich beanspruchen („Follow the science“). Es muss eine Anerkennung der Revisionsoffenheit wissenschaftlicher Erkenntnisse geben.

Insgesamt soll sich der Staat aus der Meinungsbildung zurückziehen, Pluralität garantieren und freie Rede schützen.

Die Berliner Erklärung des Bündnisses Redefreiheit kann hier unterzeichnet werden.

Mehr zur Kampagne „Unzensiert“ von Frauenheldinnen.

Autorin

  • Die Redaktion des FrauenheldinnenMagazins begleitet die Arbeit von Frauenheldinnen e.V. journalistisch und dokumentarisch und bietet Raum für Analysen, Interviews, Berichte und Debattenbeiträge.

    Artikel anzeigen

0 Kommentare

Keinen Artikel verpassen, Newsletter abonnieren!

Newsletter abonnieren. Abmeldung jederzeit möglich. Datenschutzhinweise

Ein Projekt von

Frauenheldinnen e.V. – Die gemeinnützige Förderplattform

Frauenheldinnen e.V. – Die gemeinnützige Förderplattform

Mehr zum Thema:

Langer Atem gefragt – Doris Lange beweist ihn

Frauenfitnessstudio Erlangen: Güterichterverfahren abgelehnt

Langer Atem gefragt – Doris Lange beweist ihn

Der Rechtsstreit um das Frauenfitnessstudio von Doris Lange geht in die nächste Warteschleife. Das zuständige Richterreferat ist ab Januar 2026 zunächst unbesetzt. Das Gericht regt an, ein Güterichterverfahren in Betracht zu ziehen. Wer den Fall kennt, weiß: Genau das ist nicht das, was Doris Lange braucht oder die Frauenheldinnen oder irgendeine Unternehmerin in Deutschland.

mehr lesen

Upddate Verfahren und Crowdfunder #MannBleibtMann

Mann bleibt Mann – Wir verteidigen Wahrheit und Frauenrechte

Der Fall Holstein zeigt, was 2024 und 2025 auf dem Spiel steht: Dürfen Frauen die Realität benennen – oder wird uns das Sprechen der Wahrheit per Abmahnung und Klage verboten? Ein biologischer Mann, der sich als Frau bezeichnet, versucht nicht nur seit über einem Jahr, Mitglied in einem Frauenfitnessstudio zu werden, sondern auch, uns Frauenheldinnen juristisch mundtot zu machen. Wir halten dagegen: Frauenräume brauchen klare Sprache. Frauenrechte brauchen Wahrheit. Dieser Fall ist ein Präzedenzfall. Er entscheidet mit darüber, ob Frauen auch künftig sagen dürfen, was ist – und ob wir unsere Schutzräume gegen männliche Ansprüche verteidigen können.

mehr lesen
Unverfroren: Die Gegner wollen sich mit einem Vergleich davonstehlen, aber Doris Lange sagt: „No way!“

Neues im Rechtsstreit zum Frauenfitnessstudio Erlangen

Unverfroren: Die Gegner wollen sich mit einem Vergleich davonstehlen, aber Doris Lange sagt: „No way!“

Gerichtsverfahren in Deutschland stellen unsere Geduld auf eine harte Probe. So auch der Fall Doris Lange. Wird es endlich zu dem Präzedenzurteil kommen? Wird endlich ein Gericht ein für alle Mal entscheiden, dass Unternehmerinnen wie Doris Lange aus Erlangen das natürliche Recht haben, frauenexklusive Räume anzubieten – wie zum Beispiel ein Frauenfitnessstudio? Und dürfen Frauen Männern den Zutritt verwehren, selbst wenn diese ihren Personenstand zu „weiblich“ geändert haben und demnach rechtlich als Frau gelten?

mehr lesen
Langer Atem gefragt – Doris Lange beweist ihn

Frauenfitnessstudio Erlangen: Güterichterverfahren abgelehnt

Langer Atem gefragt – Doris Lange beweist ihn

Der Rechtsstreit um das Frauenfitnessstudio von Doris Lange geht in die nächste Warteschleife. Das zuständige Richterreferat ist ab Januar 2026 zunächst unbesetzt. Das Gericht regt an, ein Güterichterverfahren in Betracht zu ziehen. Wer den Fall kennt, weiß: Genau das ist nicht das, was Doris Lange braucht oder die Frauenheldinnen oder irgendeine Unternehmerin in Deutschland.

mehr lesen
Mann bleibt Mann – Wir verteidigen Wahrheit und Frauenrechte

Upddate Verfahren und Crowdfunder #MannBleibtMann

Mann bleibt Mann – Wir verteidigen Wahrheit und Frauenrechte

Der Fall Holstein zeigt, was 2024 und 2025 auf dem Spiel steht: Dürfen Frauen die Realität benennen – oder wird uns das Sprechen der Wahrheit per Abmahnung und Klage verboten? Ein biologischer Mann, der sich als Frau bezeichnet, versucht nicht nur seit über einem Jahr, Mitglied in einem Frauenfitnessstudio zu werden, sondern auch, uns Frauenheldinnen juristisch mundtot zu machen. Wir halten dagegen: Frauenräume brauchen klare Sprache. Frauenrechte brauchen Wahrheit. Dieser Fall ist ein Präzedenzfall. Er entscheidet mit darüber, ob Frauen auch künftig sagen dürfen, was ist – und ob wir unsere Schutzräume gegen männliche Ansprüche verteidigen können.

mehr lesen
Unverfroren: Die Gegner wollen sich mit einem Vergleich davonstehlen, aber Doris Lange sagt: „No way!“

Neues im Rechtsstreit zum Frauenfitnessstudio Erlangen

Unverfroren: Die Gegner wollen sich mit einem Vergleich davonstehlen, aber Doris Lange sagt: „No way!“

Gerichtsverfahren in Deutschland stellen unsere Geduld auf eine harte Probe. So auch der Fall Doris Lange. Wird es endlich zu dem Präzedenzurteil kommen? Wird endlich ein Gericht ein für alle Mal entscheiden, dass Unternehmerinnen wie Doris Lange aus Erlangen das natürliche Recht haben, frauenexklusive Räume anzubieten – wie zum Beispiel ein Frauenfitnessstudio? Und dürfen Frauen Männern den Zutritt verwehren, selbst wenn diese ihren Personenstand zu „weiblich“ geändert haben und demnach rechtlich als Frau gelten?

mehr lesen