Kommentar von Eva Engelken
Das Revisionsurteil in Tickle vs. Giggle zeigt vor allem eines: Die Welt steht Kopf. Richter befolgen Gaga-Gesetze, die einem Mann Zutritt zu einer Frauendatingplattform verschaffen sollen – und verkaufen das als Fortschritt.
Man muss sich das einmal nüchtern vor Augen führen: Eine Plattform für Frauen soll gezwungen werden, Männer aufzunehmen, wenn diese erklären, Frauen zu sein. Nicht biologische Realität zählt, sondern „Gender Identity“. Willkommen im globalen Kasperletheater.
Doch was auch immer Gerichte, Behörden oder Aktivisten behaupten: Wir bleiben klar.
Frauen sind keine Gefühlskategorie. Frauenräume sind keine ideologischen Experimentierräume. Und Sprache ist nicht verpflichtet, Wirklichkeit zu verleugnen. Deshalb sagen wir weiter, was wahr ist. Frauenheldinnen wird Laura Hanna Holstein weiterhin als Mann bezeichnen. Warum? Weil er einer ist.
Irgendwer muss in diesem Irrsinn schließlich die Rolle der vernünftigen Erwachsenen übernehmen. Und ganz nebenbei: Auch in Deutschland haben wir ein Gaga-Gesetz namens Selbstbestimmungsgesetz, das dringend abgeschafft gehört. Nicht nur
Rechtextreme wie Marla-Svenja Liebich, sondern jeder Dödel kann sich dabei Zutritt zu Frauenräumen, -rechten und Medaillen im Sport verschaffen.
Besonders bemerkenswert: Während Gerichte theoretische Konstrukte absegnen, handeln manche Frauen ganz praktisch mutig. Doris Lange ist standhaft geblieben und hat den Mann Laura Hannah Holstein nicht in ihr Studio gelassen, weil es ein Frauenstudio ist. Kein Studio für Männer, die sich für Frauen halten möchten. Der Prozess ihrer Gegner ist inzwischen ins Stocken geraten. Ein Ermittlungsverfahren gegen mich, Eva Engelken, weil ich Holstein auf www.frauenheldinnen.de zutreffend als männlich benannt habe, hat die Staatsanwaltschaft ohne wenn und aber eingestellt. Mir ist die Person herzlich egal und mir liegt es fern, sie in ihrer Wesenheit nicht so sein zu lassen, wie sie möchte. Aber sie lebt nun mal in einer realen Welt und nicht in einer Einhornfantasie. Und Realität hat eben die unangenehme Eigenschaft, sich nicht dauerhaft wegdefinieren zu lassen.
Das eigentliche Problem liegt in unserer vom Wokismus tief durchtränkten Gesellschaft inzwischen tiefer: Gesetze und Rechtsprechung bauen zunehmend auf ideologischen Konstruktionen auf, die weder logisch noch objektiv sauber definiert werden können. Was genau soll ein „psychisches Geschlecht“ sein? Was bedeutet „Geschlechtsidentität“, wenn sie vollständig von der biologischen Realität entkoppelt wird? Weder Juristen noch Psychologen können darauf eine klare Antwort geben. Und Politiker erst recht nicht.
Und trotzdem werden daraus weitreichende Rechte abgeleitet – zulasten von Frauen.
Wer heute widerspricht, gilt schnell als „unsensibel“. Doch Klarheit ist keine Hassrede. Realität ist keine Diskriminierung. Und Frauenrechte sind kein verhandelbarer Kollateralschaden modischer Ideologien. Wir werden uns deshalb weder einschüchtern noch sprachlich umerziehen lassen.
#WeStandWithSallGrover
Und wir stehen mit jeder Frau, die sich weigert, in dieser verdrehten Zeit den eigenen Verstand an der Garderobe abzugeben. Einer muss ja anfangen, wieder vernünftig zu werden.

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